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Hauptfirst/ Nebenfirst Bauantrag

| 6. September 2011 17:35 |
Preis: ***,00 € |

Baurecht, Architektenrecht


Beantwortet von


20:44

Guten Tag,

ein Baugrundstück in BaWü mit qualifiziertem Bebauungsplan soll bebaut werden. Der Bebauungsplan legt eine Hauptfirstrichtung von Ost-West fest.
Das bedeutet wir schauen lt. B-Plan als östlicher Nachbar auf die "kurze" Giebelseite des zu bauenden Hauses. Der Hauptfirst ist ca. 13 m lang von uns aus nach Westen in die "Tiefe" laufend.

Das neue Haus wird nun aber so geplant, dass es zwei Zwerchäuser/ Nebenhäuser/ Nebenfirste aus unserer Sicht nach Norden laufend mit ca. 1o m hat und nach Süden mit ca. 4 m hat.

Im Ergebnis schauen wir aus Osten somit auf den Giebel des Hauptfirstes plus 2x Nebenfirst = zusammen ca. 17m Dach/Hausansicht. Das Haus sieht im Ergebnis aus der Vogelperspektive aus wie ein liegendes Kreuz und wir
schauen auf den langen Schenkel.

Der B-Plan tätigt keine Aussage wegen der Nebenfirste im Verhältnis zum Hauptfirst. Das Bauamt sagt der Bau sei zulässig weil beide Nebenfirste unter der Firsthöhe des Hauptfirstes bleiben würden ( ca. 70cm )

Ist diese Aussage haltbar, oder gibt es z.B in der LBO o.ä. Vorschriften, die das regeln. Oder gibt es z.B. Gerichtsentscheidungen ?

Freundliche Grüße

6. September 2011 | 18:03

Antwort

von


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Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich gerne auf Basis Ihres Einsatzes und des von Ihnen mitgeteilten Sachverhalts wie folgt beantworte:

Ganz grundsätzlich dürften Sie sich auf die Aussage des Bauamtes verlassen, denn schließlich dürfte Ihnen im Falle einer illegalen baulichen Anlage das Bauamt, wo auch die Bauaufsicht sitzt, keinen Strich durch die Rechnung machen.

Sie muss sich an Ihrer eigenen Aussage festhalten lassen - sogenannte Selbstbindung der Verwaltung.

Schwierigkeiten kann es dann eher geben, wenn Ihre Nachbarn Rechte gegenüber Ihnen geltend machen.

Sie sollten daher dieses unbedingt weiter juristisch prüfen lassen.

Ich kann Ihnen aber gerne im Wege der hier kostenlos möglichen Nachfragefunktion antworten, wenn Sie mir mitteilen:

- um welchen B-Plan es sich handelt (dieser ist zumeist heutzutage im Internet frei verfügbar);

- in welche Gemeinde das hier betroffene Objekt steht (denn das Ortsrecht - bestimmte Satzungen - können dort etwas näher regeln);

Entscheidend sind nämlich zunächst der B-Plan und das Ortsrecht - Satzungen spezieller Art.
Das Gesetz ist zunächst nachrangig.

Vielen Dank im Voraus für Ihre Mitteilung.

Nach Ihrer Mitteilung werde ich Ihnen erneut antworten können.

Ich hoffe, Ihnen damit weitergeholfen zu haben und wünsche Ihnen noch einen schönen Tag.


Rechtsanwalt Daniel Hesterberg

Rückfrage vom Fragesteller 6. September 2011 | 18:36

Guten Tag Herr Hesterberg,

danke für Ihre schnelle Antwort.

Weder der B-Plan, noch die Ortssatzung enthält eine Regelung.

Somit steht dem Bau nichts entgegen, um Ihre Antwort zusammenzufassen ?

Freundliche Grüße

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 6. September 2011 | 20:44

Sehr geehrter Fragesteller,

nach meiner vorläufigen Einschätzung ist es so - der Bau scheint zulässig zu sein, zumal die Aussage des Bauamtes schlüssig erscheint.

Nichtsdestotrotz würde ich vom Bauamt eine schriftliche Aussage dazu anfordern und ggf. weiteren juristischen Rat einholen.

Aber aller Voraussicht nach dürfte es hier keine Probleme geben.

Ich hoffe, Ihnen damit gedient zu haben.

Mit freundlichen Grüßen

Daniel Hesterberg
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 6. September 2011 | 22:43

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