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Hat Ehefrau und deren Erben Anspruch auf Teil einer gemeinsam genutzten Immobilie?


09.02.2018 14:35 |
Preis: 50,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Andreas Schwartmann



Ehepaar, beide in zweiter Ehe 30 Jahre verheiratet.
Beide haben ein Kind aus erster Ehe.
Es besteht kein Ehevertrag.
Frau zog nach Heirat in das Haus des Ehemanns, dass zu diesem Zeitpunkt noch hoch belastet war.
Frau war auch berufstätig.
Immobilie inzwischen bezahlt.
Ehefrau wurde nicht als Mitinhaberin der Immobilie ins Grundbuch eingetragen.


Frage: Hat das Kind der Ehefrau im Erbfall einen Anspruch auf einen Teil des Hauses das während der Ehe gemeinsam abgezahlt wurde?

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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Die Immobilie steht im Alleineigentum des Ehemannes. Stirbt er, erben seine Ehefrau und sein Kind nach der gesetzlichen Erbfolge jeweils zur Hälfte, wenn es kein Testament gibt. Ehefrau und (eigenes) Kind bilden also eine Erbengemeinschaft und werden insofern aufgrund gesetzlicher Erbfolge nach Vorlage eines Erbscheins ins Grundbuch eingetragen.

Stirbt danach die Ehefrau und wird von ihrer Tochter beerbt, tritt diese in die Erbengemeinschaft ein.

Also: die Ehefrau beerbt den verstorbenen Ehemann zur Hälfte und damit erhält sie auch das hälftige Eigentum an der Immobilie. Ihr Kind beerbt dann wiederum sie. Das Kind der Ehefrau beerbt den Ehemann aber nicht und hat bei dessen Tod auch keinen Anspruch auf einen Teil des Hauses.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Nachfrage vom Fragesteller 08.03.2018 | 08:36

Sehr geehrter Herr RA,
leider habe ich Ihre Ausführungen nicht ganz verstanden.
Ich bin die Tochter der Ehefrau. Leider ist meine Mutter inzwischen verstorben. Sie hat mich testamentarisch zur Alleinerbin eingesetzt. Sie war in zweiter Ehe verheiratet und wurde bei der gemeinsam abbezahlten Immobilie nie ins Grundbuch eingetragen.
Habe ich in irgendeiner Form einen Anspruch auf einen Teil des Hauses? Wäre bei Scheidung der Ehe wegen der Zugewinngemeinschaft nicht auch eine Hälfte an sie gegangen, trotz fehlendes Grundbucheintrages?

Vielen Dank im Vorraus

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 08.03.2018 | 10:31

Wenn Ihre Mutter nicht im Grundbuch eingetragen war, hatte sie kein Eigentum an dem Haus erworben. Folglich haben Sie auch keine Rechte an dem Haus geerbt.


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