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Hartz 4 Erbschaft und rückzuzahlende Schulden

15.12.2015 02:00 |
Preis: ***,00 € |

Sozialrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle


Hallo,

ich habe die Hälfte der Wohnung meiner Mutter geerbt. Meine Schwester möchte mich auszahlen - soweit so gut. Ich arbeite Teilzeit und bekomme vom Job-Center Aufstockung für mich und zwei Kinder (16 und 18). Ich möchte das Geld aus dem Erbe (ca. 55 tausend Euro) benutzen um die Schulden bei meiner ex-Freundin und einem Freund zu begleichen, die mir in einer Not-Situation finanziell beigestanden haben (danach wäre ich schuldenfrei! ).

Gibt es eine Möglichkeit die Schulden mit dem Geld zu bezahlen statt das Geld für die Sicherung des Lebensunterhalts zu verwenden, bzw. Falls dies nicht möglich ist - was ist die bestmögliche Lösung mit den geringsten 'Verlusten'?

Ich brauche keine Erklärung über die unterscheidung Vermögen oder Einkommen abhängig vom Zeitpunkt des Erbens (es wäre Einkommen) oder die standardmässige Aufteilung auf maximal 6 Monate (in denen ich dann keine Unterstützung erhalten würde).
Ich möchte wissen ob oder wie diese Aussetzung der Unterstützung umgangen werden kann bzw. wie das geld möglichst vollständig bzw mit den geringsten Verlusten an meine Gläubiger gebracht werden kann.

Das Geld von Ex-Freundin und Freund habe ich ohne explizite schriftliche Verträge erhalten, man könnte diese aber - falls nötig - im Nachhinein produzieren, da wir uns die jeweiligen Geldflüsse notiert haben (Sollte dies nötig sein, wäre die Folgefrage, wie diese Verträge gestaltet werden müssten um vor dem Job center bestehen zu können).

Sehr geehrter Ratsuchender,

die Möglichkeit mit den geringsten Verlusten ist, dass Sie sich den Monat, in welchem Sie die Erbschaft erhalten, bei der ARGE abmelden.

Sie können dann die Schulden zahlen und danach dann neu ALG II beantragen.

Dieses Abmelden umgehen und dann trotzdem auch unter Beibehaltung des Leistungen die Schulden zu tilgen, ist nicht möglich. Die Erbschaft würde dann voll also auch ohne Schuldenberücksichtigung angerechnet (BSG, Az.: B 14 AS 10/14 R).

Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin

Sylvia True-Bohle, Oldenburg

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