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Handyvertrag vom Nutzer unberechtigt verlängert

21.06.2014 00:51 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Zusammenfassung: Es geht um eine unberechtigte Verlängerung eines Handyvertrags.

Ich habe einen Handyvertrag bei Vodafone gekündigt, der von mir nicht selber genutzt wird.
In dem Kündigungsschreiben habe ich darauf hingewiesen, dass ich das Handy nicht selbst nutze und Vodafone folgendes im Kündigungsschreiben mitgeteilt "Der Nutzer ist nicht berechtigt, den Vertrag in meinem Namen zu verlängern."
Trotzdem hat Vodafone Kontakt mit dem Nutzer aufgenommen und den Vertrag mit dem Nutzer ohne meines Wissens verlängert.
Das Handy wurde an seine Adresse gesendet und an meine Adresse die Rechnung.
Bis jetzt liegt mir kein Dokument zur Vertragsverlängerung vor.
Inzwischen habe ich auch mit Vodafone gesprochen. Sie teilten mir mit, dass der Nutzer das Passwort kennen müsse, ansonsten gäbe es keine Vertragverlängerung. Ich hatte aber im Januar 2014 das Passwort geändert und das neue Passwort dem Nutzer nicht mitgeteilt. Ich solle die Gesprächsaufzeichnung anfordern, falls ich nicht die Vertragsverlängerung ausgelöst habe.
Die Rechnung für das Handy wurde am 06.06.2014 erstellt.

Nun meine Fragen:
Wie muss ich mich verhalten, damit der Vertrag wieder storniert wird?
Soll ich ihn widerrufen bzw. ist eine bestimmte Wortwahl notwendig?
Wenn mir vom Nutzer das Handy nicht ausgehändigt wird, kann ich trotzdem den Vertrag stornieren? (Das Handy wurde von Vodafone direkt an den Nutzer geliefert.)
Ist es möglich, das Vodafone sich direkt mit dem Nutzer auseinandersetzt, um das Handy bzw. den (erhöhten) Kaufpreis aufgrund des stornierten Handyvertrags zu erhalten?
21.06.2014 | 01:50

Antwort

von


(175)
Ginsterweg 1D
31582 Nienburg
Tel: 05021-6071434
Tel: 0160-91019085
E-Mail:

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Eingangs möchte ich Ihnen mitteilen, dass die Beurteilung der Rechtslage ohne die Kenntnis des genauen Vertragsinhalts nicht abschließend möglich ist.

Zwischen Ihnen und Vodafone bestand Ihren Angaben nach zunächst ein Handyvertrag. Sie waren Vertragspartner des Vertrags bei Vodafone, so dass Sie berechtigt waren zu kündigen und Vollmachten zu erteilen oder zu entziehen. Ebenso haben Sie klargestellt, dass der Vertrag unter keinen Umständen verlängert werden soll und dass der Nutzer selbst nicht zur Verlängerung berechtigt ist. Sie haben hier alles richtig gemacht.

Wenn Vodafone den Vertrag mit dem Nutzer verlängert hat, ohne dass das mit Ihrem Einverständnis und in Vertretung war, dann ist grundsätzlich, wenn überhaupt, der Nutzer neuer Vertragspartner geworden.

Sie weisen die Forderungen von Vodafone aus dem vermeintlich verlängerten Vertrag zurück. Rein vorsorglich kündigen Sie hilfsweise den Vertrag. Ich gehe davon aus, dass ein Widerrufsrecht nicht mehr besteht, allerdings sind mir hier die erforderlichen Daten des Vertragsschlusses nicht bekannt. Eine mögliche Stornierung des Vertrags hat nichts mit der Aushändigung des Handys zu tun. Meiner Ansicht nach ist der Nutzer als Vertreter ohne Vertretungsmacht in Ihrem Namen aufgetreten. Das heißt, Vodafone kann von ihm die Erfüllung des Vertrags oder Schadenersatz fordern nach § 179 BGB . Mit Ihnen dürfte kein Vertrag zu Vodafone mehr bestehen, so dass Vodafone an Sie keine Forderungen mehr stellen kann.

Ich kann Ihnen gerne bei direkter Beauftragung meiner Person anbieten, Sie gegenüber Vodafone zu vertreten und die Rechtslage klarstellen.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen beider Entscheidung hinsichtlich des weiteren Vorgehens behilflich sein. Nutzen Sie gerne die einmalige kostenlose Nachfragefunktion, falls Unklarheiten bestehen, damit ich diese ausräumen kann.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Michael Pilarski

ANTWORT VON

(175)

Ginsterweg 1D
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