Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Handyvertrag testen - Beginn der Widerrufsfrist?

10.11.2012 19:38 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von


15:46

Am 21.09.2012 habe ich einen Anruf von Yourfone.de erhalten. Hier wurde mir ein Angebot gemacht eine Sim-Karte für 4 Wochen zu testen. Das Gespräch wurde aufgezeichnet. In diesem Gespräch wurde mit mitgeteilt, daß ich hiermit keinen Vertrag eingehen würde sondern lediglich diese Aktion in Anspruche nehmen. Sollte ich dieses Angebot dann nicht in Anspruch nehmen wollen müßte ich lediglich eine Mail schreiben, daß die Karte wieder deaktiviert wird. Diese Karte habe ich am 24.09. erhalten und aber gar nicht aktiviert. Nun hat man mir plötzlich mitgeteilt, daß die Karte nach 21 Tage automatisch aktiviert wurde, das wäre dann der 16. Oktober gewesen und ich nun einen Vertrag von 24 Monaten eingegangen wäre. Normalerweise hätte ich doch dann Zeit gehabt bis zum 13.11.12 ein Mail zu schreiben diese Karte zu deaktivieren. Dies hab ich dann am 07.11.12 auch getan. Aber man teilt mir mir das wäre nun zu spät und ich hätte nun einen Vertrag bis 15.10.2014. Was mußich tun das Yourfone.de diesen Vertrag rückgängig macht?Hab ich aufgrund der vorliegenden Datumsangaben überhaupt eine Chance das dieser Vertrag storniert wird. Soll ich das Konto sperren für die monatlichen Abbuchungen? Bitte nennen Sie mir die Schritte die ich nun einleiten kann und darf? Besten Dank für Ihre Antwort.

10.11.2012 | 21:03

Antwort

von


(1730)
Marktstraße 17/19
70372 Stuttgart
Tel: 0711-7223-6737
Web: http://www.hsv-rechtsanwaelte.de
E-Mail:
Diesen Anwalt zum Festpreis auswählen Zum Festpreis auswählen

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegeben Informationen verbindlich wie folgt beantworten:


Bei sogenannten Fernabsatzgeschäften wir hier gilt:

Dem Verbraucher steht bei einem Fernabsatzvertrag ein Widerrufsrecht zu.

Wird einem Verbraucher demnach ein Widerrufsrecht eingeräumt, so ist er an seine auf den Abschluss des Vertrags gerichtete Willenserklärung nicht mehr gebunden, wenn er sie fristgerecht widerrufen hat. Der Widerruf muss keine Begründung enthalten und ist in Textform zu erklären; zur Fristwahrung genügt die rechtzeitige Absendung.

Die Widerrufsfrist beträgt 14 Tage, wenn dem Verbraucher spätestens bei Vertragsschluss eine den gesetzlichen Anforderungen entsprechende Widerrufsbelehrung in Textform mitgeteilt wird.

Die Widerrufsfrist beginnt, wenn dem Verbraucher eine den gesetzlichen Anforderungen entsprechende Belehrung über sein Widerrufsrecht in Textform mitgeteilt worden ist.

Den Widerruf haben Sie bereits getätigt, fraglich ist die Einhaltung der Frist.

Die Beweislast hat dafür aber der Unternehmer.

Die automatische Aktivierung spielt hierbei sicherlich auch eine Rolle.

Wenn aber die Karte erst am 16.10. aktiviert wurde, muss man dieses nach meiner ersten Einschätzung derart verstehen können, dass Sie dann noch zum Widerruf Zeit haben, auch die vierwöchige Testphase haben.

Sie sollten rein vorsorglich nochmals schriftlich

- einen Vertragsschluss bestreiten;

- rein hilfsweise

> einen Widerruf erklären
> eine Anfechtung aus jedwedem Rechtsgrunde

erklären und auch jeglicher Lastschrift widersprechen.

Wenn das nicht allein weiterhelfen sollte, würde ich einen Anwalt Ihrer Wahl aufsuchen.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
Daniel Hesterberg, Rechtsanwalt


Rechtsanwalt Daniel Hesterberg

Rückfrage vom Fragesteller 11.11.2012 | 14:46

wenn Sie schreiben der Widerspruch muß schriftlich erfolgen, bedeutet dies per Post mit Einschreiben oder genügt eine email?
Und der Widerspruch auf Lastschrift ebenso per email im selben Schreiben ?

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 11.11.2012 | 15:46

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Nachfrage, die ich gerne auf Basis Ihres Einsatzes und des von Ihnen mitgeteilten Sachverhalts wie folgt beantworte:

Per E-Mail reicht, ich würde es vorab per E-Mail schicken und dann zur Sicherheit nochmals per Post.

Ich hoffe, Ihnen damit weitergeholfen zu haben und wünsche Ihnen noch einen schönen Tag.

Mit freundlichen Grüßen

Daniel Hesterberg
Rechtsanwalt

ANTWORT VON

(1730)

Marktstraße 17/19
70372 Stuttgart
Tel: 0711-7223-6737
Web: http://www.hsv-rechtsanwaelte.de
E-Mail:
RECHTSGEBIETE
Arbeitsrecht, Erbrecht, Miet und Pachtrecht, Vertragsrecht, Zivilrecht, Baurecht, Verwaltungsrecht, Ausländerrecht
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 81014 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Danke für die schnelle Antwort. Sehr verständlich. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Die Antwort kam sehr schnell und überdies wurde die Rückfrage prägnant und zügig beantwortet. Ich würde mich jederzeit wieder vertrauensvoll an ihn wenden. Jedem, der dringend juristischen Rat sucht, nur zu empfehlen! ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Sehr Freundlich und kompetent sehr Ausführlich weitergeholfen nur zu Empfehlen . Herzlichen Dank ...
FRAGESTELLER