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Handyvertrag dritter


07.11.2017 12:04 |
Preis: 25,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von



Sehr geehrte Damen und Herren,

Ein bekannter von mir schloss einen Handyvertrag ab (auf den Namen seiner Mutter = unwissend). Ich erfuhr erst danach davon u bat ihn dies seiner Mutter mitzuteilen. Er vergewisserte mir das er dies tun würde und händigte mir das Telefon und den Vertrag aus. (er wollte mir eine Freude machen da mein Telefon defekt gegangen war). Ich nutzte das Telefon und den Vertrag und bezahlte auch nachweislich die Rechnungen. im März war es allerdings so das ich dann selber einen Vertrag auf meinen Namen wieder abschließen konnte und tat dies auch. Da ja aber schon jeder die Nummer hatte aus dem bekanntenkreis behielt ich seine Karte und er bekam meine. Wir vereinbarten das wir die Gebühren gegeneinander aufrechnen werden. Dies funktionierte meinerseits sehr gut (ich bezahlte meine Karte) er allerdings bezahlte die Karte von ihm (bzw. seiner Mutter nicht). Sodass das Telefon irgendwann gesperrt war. Er rügte meine Karte nicht raus und ich musste mir aufgrund dessen eine Prepaid Karte besorgen. Das Telefon welches damals in dem Vertrag von Ihm dabei war, wurde inzwischen von ihm und mir verkauft. Als ich dann endlich meine Karte wieder hatte, bat ich ihn die Sache nun in die Hand zu nehmen und erstens es seiner Mutter zu sagen und zweitens beim Anbieter anzurufen denn er hatte dem Anbieter keinerlei Postalische Adresse gemeldet da er zwischenzweitlich umgezogen war.
Nun kommt der eigentich Glu... Die Mutter meines Bekannten rief mich ganz aufgelöst an und sagte mir sie hätte ein Shreiben eines Inkassounternehmes erhalten mit der Forderung eines Vertrages und eines Handys. Ich erzählte Ihr wie das ablief und Sie machte mich dafür verantwortlich und ich muss das zahlen. Ihr Sohn schiebt natürlich auch die Schuld auf mich und der Anbieter möchte natürlich nun Schadensersatzansprüche aus dem Vertrag heraus und das Geld für das Handy. Die Mutter meinte Sie müsste mich mit anzeigen denn ich habe es ja genutzt (ja aber nur bis es gesperrt war und die Karte nicht mehr danach in méinem besitz war).
Was kann ich tun? Bin etwas ratlos da ich wedder einsehe den Vertrag mit Schadensersatz zu zahlen noch voll für das Handy und die dadurch enstandenen Inkassogebühren aufkommen soll.
Ich habe guten Willen gezeigt und 400 Euro an das Inkassobüro überwiesen allerdings sagt mir mein Kopf das wenn ich verpflichtet bin, dann doch nur für das Handy oder?

Hoffe auf Antwort und hoffe ich habe es einigermassen gut erklärt
07.11.2017 | 15:28

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Eine ganz schön verworrene Geschichte.
Das was Ihr Bekannter da gemacht hat, erfüllt den Tatbestand des Betrugs. Ohne das Wissen der Mutter einen Vertrag auf diese abzuschließen, wie soll das von statten gegangen sein, ohne das dort nicht auch noch zusätzlich eine Urkundenfälschung (Unterschriftenfälschung) vorgelegen hat?

Sofern Sie die angefallenen Rechnungen für den Vertrag und das Handy nachweisen können zum Beispiel durch Kontoauszüge, Zeugen bei der Übergabe des Geldes oder Ähnliches, sind Sie rein theoretisch nicht verpflichtet etwas zu zahlen. Sie haben im Vertrauen auf das Wort Ihres Bekannten den Vertrag genutzt. Dieser hat Sie darüber getäuscht alles zu klären.
Können Sie das nicht nachweisen, stehen womöglich 2 Aussagen gegen Ihre und eine Verteidigung in diesem Fall gegen die Vorwürfe würde sich schwieriger gestalten.
Sie sagen Sie haben bereits 400 EUR überwiesen, je nachdem wie hoch die Forderung des Inkasso Unternehmens war ist die Sache damit wahrscheinlich erledigt.

Fraglich ist aber-da das eine Zivilrecht war- was strafrechtlich eventuell noch folgt, da Sie sagten, die Mutter des Bekannten wolle Sie anzeigen. Sollte an dieser Stelle noch etwas kommen, rate ich Ihnen sich anwaltlichen Beistand zu besorgen, da dieser die Möglichkeit hat eine Einstellung des Verfahrens anzuregen.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


V. Neubert


Rechtsanwältin Vicky Neubert, Dipl.-Jur.

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