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Handyvertrag bei der Firma BASE

| 18.10.2015 13:31 |
Preis: ***,00 € |

Inkasso, Mahnungen


Im Sommer 2014 habe ich telefonisch bei der Firma BASE ein Handyvertrag über 2 Jahre incl. Handy abgeschlossen. Als dann die kompletten Unterlagen da waren, stellte ich fest, dass ich keinerlei Empfang hier habe. Dies war auch bei der Bestellung nicht geprüft worden.
Ich habe daraufhin mit BASE telefoniert (mit einer sehr freundlichen Mitarbeiterin), die dann geprüft hat, ob ich Empfang habe. Sie stellte fest, dass ich hier keinerlei Empfang habe und riet mir, von meinem Sonderkündigungsrecht Gebrauch zu machen. Dies habe ich dann auf der Homepage von BASE als auch E-plus getan. Nach geraumer Zeit kam dann von der REAK-Inkasso ein Schreiben mit der Gesamtforderung für 2 Jahre und erheblicher Kosten. Ich habe bei REAL angerufen und man sagte mir zu, die Angelegenheit zu prüfen. Danach kam dann ein Mahnbescheid von der Fülleborn Rechtsanwaltsges.mbH mit weiteren Kosten.
Ich habe der Firma BASE ein Fax geschickt, die Angelegenheit zu klären. als Antwort erhielt ich Fax zurück, dass man die Angelegenheit überprüfen würde. Ich habe auch dahin angerufen. Mir wurde erkärt, dass weder auf der Homepage von BASE als auch E-plus eine Sonderkündigung vorliegt. Mein erster Anruf bei BASE wurde auch verneint. Zwischenzeit kam der Vollstreckungsbescheid. Mein Mann hat eine Lohnpfändung, über die wir keinen Bescheid haben, aber wir vermuten, dass es diese Angelegenheit ist.
Was kann ich jetzt noch tun?

Sehr geehrte Fragestellerin,

zu Ihrer Frage möchte ich anhand Ihrer hier gemachten Angaben gerne wie folgt Stellung nehmen.

Grundsätzlich verhält es sich so, dass der Kündigende den Zugang seiner Kündigung – so auch den Zugang der hier in Rede stehenden außerordentlichen Kündigung („Sonderkündigung") – beweisen muss.

Offensichtlich bestreitet die Firma Base den Zugang Ihrer Kündigung. Ohne dies im Rahmen hiesiger Ersteinschätzung abschließend prüfen zu können, gehe ich davon aus und unterstelle, dass Ihnen ein Sonderkündigungsrecht zusteht. Falls Sie den Zugang der Kündigung nachweisen können, ist der Vertrag zu dem jeweiligen Kündigungstermin beendet, so dass die gegen Sie bis zum Beendigungszeitpunkt geltend gemachten Forderungen unbegründet wären.

Unklar bleibt hier, weshalb das Inkassounternehmen von Ihnen zum jetzigen Zeitpunkt die Gesamtforderung für zwei volle Vertragsjahre beansprucht. Weiterhin ist fraglich, ob der Vollstreckungsbescheid bereits rechtskräftig ist oder ob dagegen noch die Einlegung eines Einspruchs möglich ist. Diese Frage wäre bei der weiteren Vorgehensweise zunächst zu erörtern. Wie bereits erwähnt, dürfte dabei auch die Thematik des Nachweises über den Zugang der Sonderkündigung im Vordergrund stehen.

Sollten Sie eine Vertretung in dieser Angelegenheit wünsche, so stehe ich Ihnen gerne unter den auf diese Plattform ersichtlichen Kanzleidaten zur Verfügung. Auf diese Weise könnte die Angelegenheit dann auch umfassend und abschließend geprüft werden.

Ich hoffe Ihnen weitergeholfen zu haben. Mit einem Dank für das mir entgegengebrachte Vertrauen verbleibe ich

mit freundlichen Grüßen

Oliver Daniel Özkara
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 20.10.2015 | 10:34

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