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Handyverstoß


| 11.01.2018 08:16 |
Preis: 30,00 € |

Verkehrsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Sehr geehrte Damen und Herren Rechtsanwälte,

leider wurde ich mit Handy am Steuer von der Polizei erwischt. Ich darf vorausschicken, dass dies normalerweise nicht meinem Verhalten entspricht, ich bisher auch noch nie Punkte in Flensburg hatte oder habe.

Die zwei Beamten sind wohl hinter mir hergefahren und sahen, dass ich telefonierte. Ich wurde gestoppt und die Dame vom Beifahrersitz kam an meine Fahrerseite und sprach mit mir. Der 2.Polizist stieg ebenfalls aus, sah jedoch einen Bekannten auf der anderen Straßenseite und unterhielt sich mit selbigem.

Die Dame nahm meine Daten und jene des Fahrzeughalters (meine Mutter) auf und kam mit einem sodann ausgefüllten Blatt zurück. In jenem Feld in dem ich zur Sache Aussagen machen könnte stand handschriftlich der Satz (sinngemäß): "Auf Auslagenpauschale hingewiesen". Erst später AUF NACHFRAGE wurde mir gesagt, dass damit gemeint ist, dass weitere Kosten zu den 100 Euro durch die bearbeitende Behörde auf mich zukommen würden.

Ich wollte auf Nachfrage den Verstoß weder zugeben noch verneinen, was der Dame nicht wirklich passte. Sie sagte, dass auf mich weitere Kosten zukommen würden, da es zu einer Gerichtsverhalndlung kommen wird, ich solle mir das nochmal ganz genau überlegen. Ich blieb jedoch dabei und wurde gebeten, dass in das Feld für meine Aussage selbst zu notieren, was ich auch mit einem Einzeiler tat und unterschrieb die ganze Sache. Ausgehändigt wurde mir sodann ein Durchschlag, welchem ich jedoch überhaupt nichts entnehmen kann da nicht durchgeschrieben wurde.

Würden Sie mir raten den Bußgeldbescheid anzufechten (was wohl nur hinsichtlicher Formalia einen Sinn ergeben würde) ?

Ich würde höflich bitten, dass nur ein Rechtsanwalt/Rechtsanwältin antworten, die ggf. den Fall sodann auch übernehmen würde.

Vielen Dank
11.01.2018 | 08:49

Antwort

von


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Sehr geehrte Fragestellerin,

aus formaler Hinsicht hätte diese Situation dazu führen können, dass Ihre Aussagen nicht verwertet werden dürfen. Sollten diese aussagen, sprich das Gespräch, Gegenstand der Verhandlung sein, dann könnten Sie dies mit der Begründung anfachten, dass Sie dazu genötigt wurden, eine Aussage zu machen, verbunden mit dem hinweis auf höhere Kosten.

Ich würde Ihnen allerdings nur dann dazu raten, wenn Sie eine Rechtsschutzversicherung haben sollten, da zuvor auch in die Akte geschaut werden müsste, um die weiteren Erfolgsaussichten zu prüfen, wer Sie wann mit dem Handy gesehen haben will, zumal es auch wichtig ist, dass es erkennbar ein Handy war, und nicht beispielsweise ein Ipod oder ein Diktiergerät.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall Hilfe brauchen sollten, stehe ich Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung, da unsere Kanzlei auch auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist, ohne dass Ihnen dadurch Mehrkosten entstehen. Die von Ihnen entrichtete Beratungsgebühr würde im Falle einer Beauftragung angerechnet werden.

Mit freundlichen Grüßen


Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt


Nachfrage vom Fragesteller 11.01.2018 | 11:08

Sehr geehrter Herr Rechtsanwalt Hoffmeyer,

haben Sie vielen Dank für Ihre kompetente Ausführung. Gestatten Sie eine kurze Nachfrage. Wenn ich den Bußgeldbescheid erhalte und es würde Widerspruch mit Begründung eingelegt werden, wäre es möglich, dass ein Bußgeldbescheid sodann auch ohne Hauptverhandlung zurückgenommen werden könnte und könnte ich, so sich doch eine Hauptverhandlung ankündigen würden, sodann doch noch anerkennen und eine Hauptverhandlung verhinder, indem ich den Vorwurf anerkenne?

Herzlichen Dank!

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 11.01.2018 | 12:22

Sehr geehrte Fragestellerin,

Sie können Ihren Einspruch jederzeit zurückziehen. Der Termin zur Gerichtsverhandlung (das wäre sowieso erst in 3-4 Monaten) würde dann aufgehoben werden.

Bei weiteren Fragen stehe ich Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen


Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 24.01.2018 | 11:56


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