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Handwerkerrechnung im Nachhinein kürzen?


22.05.2006 14:20 |
Preis: ***,00 € |

Baurecht, Architektenrecht



Guten Tag,
wir haben eine ETW vom Bauträger gekauft.
Generell und im Besonderen bzgl. gewünschter Mehrleistungen fühlten wir uns an die Subunternehmer des Bauträgers gebunden. (Diese wurden uns als "Zuständig" präsentiert, Sonderwünsche wären mit den Firmen abzustimmen.
Nun stellt sich aber leider heraus das die Subunternehmer unsere "Abhängigkeit" ausgenutzt haben. (Natürlich) haben wir leider die Aufträge gemäß den (zu teuren) Angeboten erteilt, aber warum? Aus Termindruck und weil wir keine Alternative hatten. Darauf gekommen sind wir letztendlich weil der Installatuer aufgrund Differenzen mit dem Bauträger nicht zu Ende geführt hat und wir die Restarbeiten von einem anderen Fachbetrieb haben ausführen lassen, der deutlich (!) günstiger war. Haben wir eine Chance die Rechnung zu kürzen, wer beurteilt welche Preise angemessen sind?
Es geht um eine Mehrleistungsrechnung von ca. 1200 Euro (aber wenn die 1/3 "zu teuer" ist, ist das ja auch Geld.) Gibt es da Sittenwidrigkeit oder Ähnliches?

mfg
Besler

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Sehr geehrte Fragestellerin,
sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich basierend auf den vorliegenden Informationen und im Hinblick auf den Mindesteinsatz gerne beantworte.

Grundsätzlich ergibt sich aus der Tatsache, dass ein anderer Handwerker die entsprechenden Gewerke billiger ausführt nicht, dass die Rechnung Ihres Handwerkers vollkommen überhöht und unangemessen ist. Ohne Kenntnis der konkreten Umstände und Einblick in die Rechnungsunterlagen ist eine Aussage dazu nicht möglich.
Auch können daher vorliegend keine Ausführungen zu einer eventuell vorliegenden Sittenwidrigkeit des Vertrages gemacht werden. Die rechtlichen Hürden für eine Sittenwidrigkeit sind hier allerdings recht hoch.

Sie haben zur Überprüfung der Rechnung die Möglichkeit sich an die entsprechende Handwerkskammer zu wenden. Diese wird Ihnen die Adresse der zuständigen Schlichtungsstellen für das Handwerk benennen. Dort können Sie ein Schlichtungsverfahren einleiten.
Außerdem besteht die Möglichkeit der Überprüfung der Rechnung durch einen vereidigten Gutachter.
Weiterhin können Sie sich an die zuständige Verbraucherzentrale wenden. Dort bekommen Sie auch Auskunft darüber, ob das entsprechende Unternehmen bereits in der Vergangenheit mit überhöhten Rechnungen in Erschienung getreten ist.

Ist die Rechnung tatsächlich überhöht, so steht Ihnen ein Schadensersatzanspruch gegen den Handwerker zu.


Mit freundlichen Grüßen

Stephan Weingart
Rechtsanwalt


Haben Sie bitte Verständnis dafür, dass diese Plattform eine ausführliche und persönliche Rechtsberatung nicht ersetzen kann. Sie kann nur dazu dienen, eine erste überschlägige Einschätzung Ihres rechtlichen Problems zu erhalten.
Sofern Sie eine abschließende Beurteilung Ihres Sachverhaltes wünschen, stehe ich Ihnen gerne für eine weitere Beratung oder Vertretung zur Verfügung.
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