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Handwerkerproblem

25.09.2014 21:25 |
Preis: ***,00 € |

Baurecht, Architektenrecht


Hallo,
wir haben ein Problem mit einem Handwerker.
Der Auftrag war eine Holztreppe zu sanieren (abschleifen, kleine Holzarbeiten und neu lackieren). Angebotspreis 2500 €, die Arbeiten wurden ausgeführt und während der Arbeit wurden 1600 € an Abschlag bezahlt. Die Arbeit wurde unseres Erachtens sehr unfachmännisch ausgeführt, besonders bei den Lackierarbeiten, das ist selbst für einen Laien sehr ersichtlich (fehlende Lackierung, Farbe blättert ab, Farbläufer usw.). Der Handwerker hat uns mitgeteilt das er die Arbeiten fertig stellen will, aber wir haben daran kein Interesse, weil wir nicht davon ausgehen das er die Arbeiten fachlich fertig stellen kann. Müssen wir dem Handwerker die Möglichkeit geben die Arbeit fertig zu stellen obwohl wir davon ausgehen das es nicht ordentlich ausgeführt wird ? Müssen wir den Restbetrag zahlen?
Vielen Dank im Voraus

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Sie müssen dem von Ihnen beauftragten Handwerker nicht die Möglichkeit einräumen, die Arbeiten fertigzustellen.

Da es sich bei den beauftragten Arbeiten an der Treppe um einen Werkvertrag handelt, können Sie als Besteller diesen gemäß § 649 BGB jederzeit - bis zur Vollendung der Arbeiten - kündigen. Ein Grund hierfür ist nicht erforderlich.

Das Kündigungsrecht unterliegt insoweit keinerlei Einschränkungen. Sie müssen im vorliegenden Fall auch keine Kündigungsfristen einhalten.

Was die Vergütung anbelangt, hat der Handwerker Anspruch auf die vereinbarte Vergütung, abzüglich ersparter Aufwendungen (§ 649 Satz 2 BGB ). Nicht zu bezahlen sind daher u.a. die Aufwendungen, die der Handwerker sich durch die vorzeitige Beendigung des Auftrages erspart hat.

Welchen Wert die bislang erbrachten Arbeiten haben und in welcher Höhe die ersparten Aufwendungen des Handwerkers anzusetzen sind, kann von hier aus allerdings nicht beurteilt werden. Hier ist die Endabrechnung des Handwerkers abzuwarten, die dann gesondert zu prüfen ist. Aus diesem Grund kann keine Aussage dazu getroffen werden, ob der Handwerker über die von Ihnen bereits gezahlten 1.600,00 Euro hinaus noch berechtigte Zahlungsansprüche hat.

Die Kündigung sollten Sie aus Beweisgründen per Einschreiben mit Rückschein versenden.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Dies gilt jedoch nicht für neue oder nun neu aufgetretene Fragen; in diesen Fällen kontaktieren Sie mich bitte über die hinterlegte e-Mail-Anschrift.

Vielen Dank !

Mit freundlichen Grüßen

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