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Handwerker führt Arbeiten schleppend durch - Anzahlung

22.10.2016 19:03 |
Preis: ***,00 € |

Schadensersatz


Beantwortet von


in unter 2 Stunden
Guten Tag,

Wir haben ein Haus gebaut und haben die Arbeiten für die Aussenanlagen an einen Handwerker vergeben, der uns einen guten Preis gemacht hat. Dennoch fast 17.000 Euro. Dabei mussten wir eine Anzahlung von 60% für Material und Maschinenkosten leisten.

Die Arbeiten beinhalten die Herstellung eines Spritzschutzes um das Haus herum, Verteilung der alten Erde, Entfernung der Grasnarbe, auffüllen der Erde und sämtliche Pflasterarbeiten inklusive der Steine.

Baubeginn war der 01.09.2016. Laut Angebot sollte die Bauzeit ca. 8 Wochen betragen.

Die geplante Bauzeit ist nun fast vorbei und es wurde bislang nur ein kleiner Teil der Arbeiten durchgeführt. Die avisierten 8 Wochen werden nicht reichen, um die Arbeiten auszuführen.

Immer wieder gibt es irgendwelche fadenscheinigen Ausreden. Zusagen werden nicht eingehalten. Seine Arbeiter kommen ab und an für 2-3 Stunden und sind dann wieder verschwunden.

Ob die Arbeiten korrekt ausgeführt wurden, können wir nicht beurteilen.

Seit Tagen reagiert der Unternehmer gar nicht mehr oder schreibt uns per SMS, dass er gleich zurückruft, aber auch dies erfolgte nicht. Kontakt erfolgt ausschließlich über Kurznachricht oder telefonisch. Nicht per Email.

Unser Vertrauen in die Zuverlässigkeit des Unternehmers und auch in die Qualität ist weg und wir möchten nicht mehr mit ihm zusammen arbeiten.

Was können wir tun? Wie wäre der korrekte Ablauf? Wie verhält es sich mit der Anzahlung? Eventuell muss ich die Arbeiten durch einen anderen Handwerker durchführen lassen, welcher erheblich teurer ist. Wie verhält es sich mit diesen Kosten? Wir haben eine Rechtschutzversicherung. Übernimmt diese die Kosten, wenn wir zum Anwalt gehen?

Hoffe jemand weiß Rat.


Gruß

22.10.2016 | 19:56

Antwort

von


(1927)
Schwarzer Bär 4
30449 Hannover
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Sehr geehrter Fragesteller,

solche Vorgehensweisen von Handwerkern sind leider bekannt, allerdings gibt es hier auch rechtliche Möglichkeiten, um die Arbeiten fortsetzen zu lassen, notfalls mit Hilfe von Drittfirmen.

Sie sollten in dieser Phase ein Einwurfeinschreiben mit Rückschein an den Bauunternehmer versenden, dort bezugnehmen auf die ursprüngliche Zusage, dass die Arbeiten in 8 Wochen fertiggestellt werden, das schleppende Vorankommen und diesen auffordern, die Arbeiten innerhalb von 3 Wochen fertigzustellen und eine Rückmeldung diesbezüglich innerhalb einer Woche abzugeben. Hier können auch bereits schreiben, dass bei Nicht-Reaktion der Vertrag gekündigt wird und der Vorschuss abzüglich des Wertes der bereits geleisteten Arbeiten zurückverlangt wird.

Sollte keine Reaktion erfolgen oder aber eine diesbezügliche Zusicherung ohne dass die Frist sodann eingehalten wird, können Sie den Werkvertrag aufkündigen und den Vorschuss abzüglich des Wertes der bereits geleisteten Arbeiten zurückfordern. Wegen der genauen Höhe sollten Sie den Nachfolgeunternehmer fragen, der Ihnen sagen kann, welcher ert hierbei bereits verbaut worden ist.

Sodann können Sie den nicht verbrauchten Vorschuss und die Mehrkosten, die durch die Beauftragung eines Drittunternehmers entstehen könnten, von diesem verlangen, notfalls auch gerichtlich.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall Hilfe brauchen sollten, stehe ich Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung, da meine Kanzlei auch auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist, ohne dass Ihnen Mehrkosten entstehen. Eine kostenfreie Deckungsanfrage bei der Rechtsschutz kann ebenfalls gerne erfolgen.

Die von Ihnen entrichtete Beratungsgebühr würde im Falle einer Beauftragung vollständig angerechnet oder erstattet werden, wenn Sie eine Rechtsschutzversicherung besitzen sollten.

Mit freundlichen Grüßen


Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt


ANTWORT VON

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