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Handwerker Schadensausgleich Aufrechnung

| 06.09.2018 09:24 |
Preis: 40,00 € |

Schadensersatz


Beantwortet von

Rechtsanwalt Krim.-Dir. a.D. Willy Burgmer


Zusammenfassung: Es geht um eine Aufrechnung im Werkvertragsrecht.

Es wurden hier Wand-und Bodenarbeiten durchgeführt. Der Handwerker hatte sich angeboten die dazu erforderliche Demontage eines hochwertigen Schrankbetts auszuführen. Dabei ist der ganze Schrank gekippt und es entstand ein Totalschaden, der die nun die erfolgte Berechnung seinerseits deutlich übersteigt. Der Schaden ist komplett dokumentiert mit Fotos und Zeugen. Wir baten darum der Haftpflicht zu melden, was abgelehnt wurde. Vielleicht ist diese Versicherung auch gar nicht vorhanden. Die erste Rechnung des Handwerkers beinhaltete hohe Kosten für die Demontage.
Ich habe dem Handwerksbetrieb den Schaden mit einem Angebot zur Wiederbeschaffung und einer gängigen Zeitwertberechnung beziffert und darauf nur eine nachgebesserte Rechnung erhalten - diese ohne die Position der Demontage. Da das defekte Bett mit Sicherheit nicht erstattet wird, habe ich nur die Möglichkeit die Rechnung nicht auszugleichen um wenigstens nicht auf dem kompletten Schaden sitzen zu bleiben. Wie gehe ich nun korrekterweise weiter vor?








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Gerne zu Ihrer Frage:

Wenn die 1. Rechnung „hohe Kosten für die Demontage" enthielt, die dann „nachgebessert" nicht mehr in Rechnung gestellt wurde, bedeutet das zweierlei:

Es bestand hinsichtlich der Demontage ein entgeltlicher Vertrag, den der Handwerker mangelhaft oder gar nicht erfüllt hat. Und er hat konkludent anerkannt, dass er die Mangelhaftigkeit bzw. Nichterbringung der Leistung zu vertreten hat.

Damit können Sie den Handwerker in Regress nehmen, was Sie mit „mit einem Angebot zur Wiederbeschaffung und einer gängigen Zeitwertberechnung beziffert" ordnungsgemäß getan haben.

Damit besteht hinsichtlich eine sog. Aufrechnungslage aus einem gleichartigen Gegenstand (Werkvertrag des Handwerkers Bodenbelag vs. Demontage Schrankbett) so dass Sie Ihren bezifferten Schadensersatzanspruch gegen den Werklohn für den Bodenbelag mittels einseitiger Aufrechnungserklärung aufrechnen können. In dieser Höhe schulden sie dann den Werklohn für den Bodenbelag nicht mehr, §§ 387 – 389 BGB.

Wegen der „Empfangsbedürftigkeit" der Aufrechnungserklärung empfiehlt es sich, das schriftlich zu machen, wenngleich selbst „die klare Erkennbarkeit Ihres Aufrechnungswillens" nach dem BGH schon ausreichen würde.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Bewertung des Fragestellers 06.09.2018 | 14:18

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