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Handelsvertreter im Einkauf - Kunde zahlt doppelt Steuer


| 17.12.2013 13:14 |
Preis: ***,00 € |

Kaufrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Dr. Elke Scheibeler


Zusammenfassung: Eine Warenlieferung oder Dienstleistung in des EG-Ausland ist gemäß § 14 a UStG im sog. Reverse-Charge-Verfahren ohne Ausweis deutscher möglich, wenn Verkäufer und Käufer Unternehmer sind und über eine Umsatzsteueridentnummer verfügen.


Hallo,

hier ist meine Fall. Ich bin Handelsvertreter fuer ein auslaendische Unternehmen. Ich muss hier in Deutschland fuer sie Einkaufe taetigen. Da dir deutsche Unternehmen nicht mehr exportieren will. Die Rechnungen fuer die Ware werden auf meine Name erstellt. Drauf steht, dass es im Auftrag von die andere Unternehmen ist. Die auslaendische Unternehmen ist im EU. Beim Kauf wird MvSt ausgwissen von der deutsche Unternehmen, die Kunde bezahlt das Ganze. Die frage ist was passiert mit der Steuer,da es von meine Konto bezahlt ist. Der Kunde soll das auch nicht zweimal das bezahlen.

Einsatz editiert am 17.12.2013 13:22:32

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Sehr geehrter Fragesteller,

gerne beantworte ich Ihre Anfrage wie folgt:

Grundsätzlich ist es so, dass Lieferungen in das EG-Ausland ohne Umsatzsteuer im sog. Reverse-Charge-Verfahren nach § 14 a UStG berechnet werden können, wenn beide Vertragsparteien eine sog. Umsatzsteueridentnummer verfügen. Ggf. muss Ihre Dienstherrin dann in ihrem Heimatland die Umsatzsteuer entrichten.

Soweit ich Sie verstehe, erwerben Sie die Waren in Deutschland im eigenen Namen. Sie müssen dann auch den deutschen Verkäufer selbst bezahlen, die von Ihnen gezahlte Umsatzsteuer können sie als sog. Vorsteuer von der von Ihnen zu zahlenden Umsatzsteuer in den Umsatzsteuervoranmeldungen in Abzug bringen. Soweit Sie und Ihre Dienstherrin über eine Umsatzsteueridentnummer verfügen, ist dann ein Weiterverkauf von Ihnen an die Dienstherrin ohne den weiteren Ausweis von Umsatzsteuer möglich.

Ich empfehle Ihnen weiter dringend, die korrekte Vorgehensweise mit Ihrem Steuerberater zu besprechen und insbesondere auch die korrekte Rechnungsstellung durch den deutschen Verkäufer und durch Sie prüfen zu lassen.

Abschließend weise ich noch auf Folgendes hin: Dieser Dienst soll Ihnen lediglich eine erste Einschätzung geben und den Gang zu einem örtlichen Rechtsanwalt nicht ersetzen. Oft stellt sich erst dort ein bestimmtes Detail heraus, das zu einer ganz anderen rechtlichen Bewertung des Falles führt.

Nachfrage vom Fragesteller 17.12.2013 | 13:57

Ich bedanke mich fuer die schnelle Antwort. Ich habe nur ein Problem mit dem Wort weiterverkaufen. Da ich kein Haendler bin,sondern nur Handelsvertreter und ich im Auftrag,dass ausfuehre. Darf ich tatsaechlich die Ware an meine Auftraggeber weiterverkaufen. Halt diese Abwicklung ist was mir nicht klar ist. Sie muessen nicht antworten,wenn sie das als weitere Frage ansehen. Und noch mal danke fuer die schnelle Antwort

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 17.12.2013 | 14:02

Sehr geehrter Fragesteller,

in der Tat ist Ihre Nachfrage eine weitergehende Frage. Grundsätzlich sehe ich es als nicht problematisch an, Waren weiterzuverkaufen, dies ist in Deutschland generell erlaubt.
Sie sollten sich allerdings im Hinblick auf Ihre Haftung beraten lassen, ggf. einen diesbezüglichen Vertrag mit Ihrem Dienstherren aufsetzen lassen. Eine weitere Frage ist, ob Sie aufgrund der Händlertätig nunmehr ggf. ein Gewerben anmelden oder erweitern müssten. Hier könnten Sie beim dem Gewerbeamt Ihres Wohnortes nachfragen. Ggf. fällt dann Gewerbesteuer an, was Sie bei Ihrer Kalkulation berücksichtigen müssten.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Scheibeler

Bewertung des Fragestellers 17.12.2013 | 13:58


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