Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Bewertungen
505.507
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Handelsvertreter-Recht

30.05.2018 01:03 |
Preis: 100,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle


Hallo, ich bin Ausschließlichkeitsvermittler der Generali-Versicherung und habe, welche den gesamten Außendienst-Vertrieb zum 01.07. an die DVAG verkauft hat.
Auch ich habe im Zuge dessen im März 2018 meinen Handelsvertretervertrag getauscht. Im sog. Vermögensberatervertrag steht nichts davon, was passiert, wenn ich diesen Vertrag nicht antrete (Vertragsstrafe o.ä.). Ebenso finde ich nichts darüber im Handelsvertreterrecht. Ein Widerrufsrecht gibt es nicht (denke ich).

Meine Frage also: Womit muss ich rechnen, wenn ich der DVAG schriftlich mitteile, dass ich meine Vermögensberater-Tätigkeit nicht antreten werde?

Notfall?

Jetzt vertrauliche kostenlose Ersteinschätzung von einem erfahrenen Anwalt erhalten!

Feedback noch heute.

Kostenlose Einschätzung starten

Sehr geehrter Ratsuchender,


ohne Kenntnis der Verträge kann die Antwort nur ganz allgemein ausfallen:


Sofern im Vermögensberatervertrag kein Hinweis auf eine Übernahme der restlichen Bedingungen des alten Vertrages vereinbart worden ist, können Sie sich jederzeit vom Vertrag lösen. Es gilt dann nur der neue Vertrag.


Gesetzliche Schadenersatzansprüche gibt es für den Fall nicht.


Und wenn nach Ihrer Schilderung dazu Regelungen nicht im Vermögensberatervertrag enthalten sind, gibt es auch keine vertraglichen Ersatzansprüche.


Aber Sie werden eben vermutlich die vereinbarten Kündigungsfristen (die nach dem neuen Vertrag zu ermitteln sind) einhalten müssen. Das heißt, Sie werden auch kündigen müssen. Nur einfach „nicht antreten" kann dann wieder neue Ersatzansprüche auslösen.


Diese könnten in dem Verlust bestehen, der durch Ihr Nichtantreten angefallen ist. Allerdings wird die Gegenseite dann neben Darlegungs- und Beweisproblemen eines Verlustes, sich auch die Frage gefallen lassen müssen, warum kein Ersatzmitarbeiter die Tätigkeit ausführen konnte.



Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin

Sylvia True-Bohle

FRAGESTELLER 30.12.1899 /5,0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 65539 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Die Antwort kam schnell und war verständlich. ...
FRAGESTELLER
4,2/5,0
Schnelle Antwort mit Verweis auf gültige Rechtsnormen und entsprechenfe Handlungsempfehlung. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
die antwort war gut. ...
FRAGESTELLER