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Handelsvertreter Provison nicht ausbezahlt


07.05.2018 21:09 |
Preis: 25,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Hallo Grüße sie ich war bis vor wenigen tagen tätig als Handelsvertreter für eine Energie vertrieb habe eine Provision auf denn gewinnn bekommen das heisst die Firma hatte einen Einkaufspreis und ich habe das Produkt mit 3000 euro gewinn verkauft und habe darauf 50% Bekommen jetzt ist es so das sich die wäge getrennt haben durch Meinungsverschiedenheiten. jetzt ist es aber so das bei mir noch mehrere Kunden Provisionen offen sind und ich mit dem vertrieb keinen schriftlichen vertrag habe sonder als selbständiger Handelsvertreter Rechnungen Gestellt habe in der Höhe meiner Provision. Wenn mir die Firma die Provision verweigert ich aber die Rechnungen der Vergangen Monate besitze wo ich mit der Firma abgerechnet habe. hätte ich die Möglichkeit das gerichtlich gelten zu machen das heisst über einen Anwalt oder ein Gericht damit ich an meine Offenen Provisionen komme. habe die kompletten Auftrage und Kunden Daten wo ich Vorort war oder habe ich keine Möglichkeit da ich keinen schriftlichen vertrag habe.

ich danke schon mal im Voraus für ihre Bemühungen
07.05.2018 | 22:00

Antwort

von


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Lieber Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Frage. Ich kenne das schon aus meiner Praxis, dass oftmals kein schriftlicher Handelsvertretervertrag vorliegt. Das ist aber auch keine zwingende Voraussetzung für einen formwirksamen HV-Vertrag.

Ich sehe da durchaus eine Möglichkeit, wenn Sie entsprechend wie jetzt, vortragen können, dass Sie einen Provisionsanspruch aus § 87 HGB geltend machen können. Im Gerichtsverfahren gibt es neben Urkunden (hier dem Vertrag) noch eine Reihe anderer Beweismittel, wie z.B. die Parteivernehmung oder auch die Zeugenbefragung (erstere wohl hier relevant). Es wird darauf ankommen, wann die Geschäfte, die Sie vermittelt haben, abgeschlossen worden sind. Wurden diese während des Vertragsverhältnisses abgeschlossen, und Sie diese auf Ihre Tätigkeit zurückzuführen, dann steht Ihnen gemäß § 87 Abs. 1 HGB grundsätzlich ein Provisionsanspruch zu. Wird das Geschäft erst nach Beendigung des HV-Vertrages abgeschlossen, dann hat der Handelsvertreter Anspruch auf Provision nur, wenn (1) er das Geschäft vermittelt hat oder es eingeleitet und so vorbereitet hat, daß der Abschluß überwiegend auf seine Tätigkeit zurückzuführen ist, und das Geschäft innerhalb einer angemessenen Frist nach Beendigung des Vertragsverhältnisses abgeschlossen worden ist oder (2) vor Beendigung des Vertragsverhältnisses das Angebot des Dritten zum Abschluß eines Geschäfts, für das der Handelsvertreter nach Absatz 1 Satz 1 oder Absatz 2 Satz 1 Anspruch auf Provision hat, dem Handelsvertreter oder dem Unternehmer zugegangen ist.

Daneben müsste man auch noch das Bestehen eines Handelsvertreterausgleichsanspruches gemäß § 89b HGB prüfen, wenn der Unternehmer, aus denen von Ihnen vermittelten Kunden, erhebliche Vorteile zieht.

Ich hoffe, dass ich Ihnen einen ersten Überblick geben konnte. Der Sachverhalt ist natürlich noch weiter aufzubereiten und das Bestehen des Anspruches vollständig zu prüfen. Wenn die Prüfung positiv ist, dann könnte man durchaus den Anspruch verfolgen.


Rechtsanwalt Dr. Lars Maritzen LL.B MLE


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