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Hamburg grundsicherung bescheid

| 28.01.2015 01:39 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von


Zusammenfassung: Deckung der übersteigenden Kosten der Unterkunft durch Untervermietung

Hallo, Ich habe ein Problem mit der Grundsicherung.
Ich habe eine 52m2 Wohnung als Untermieter seit 10 Jahren, Komplett möbliert für 420€ warm..
Jetzt seit Monaten ist der Hauptmieter aus Deutschland ausgezogen und ich habe den Mietvertrag übernommen, die Wohnung insgesamt beträgt 77 m2, 2½ Zimmer - und kostet 600€ warm .
Daraufhin Zog mein Sohn (26 Jahre) vor 3 Monaten in ein Zimmer von 11 m2 in diese Wohnung.
Ich habe einen Mietvertrag mit meinen Sohn gemacht - er bezahlt 180€ für 11m2, (ALS UNTEMIETER)
Jetzt kürzt die Grundsicherung meine Leistungen um 150€, die mein Sohn jetzt Zahlen soll, d.h. mein Sohn zahlt für ein Zimmer von 11m2 330€
Ich bekomme nirgends eine andere Wohnung mit 77m2 für 600€ warm, Dieser Vertrag ist 10 Jahre alt.
Ich habe der Grundsicherung vorgeschlagen, das ich wie zuvor die 420€ Grundsicherung erhalte,
und der Rest der Miete (180 Euro) mein Sohn bezahlt, aber das wollen die nicht, die Wollen tatsächlich 330€ für 11m2, mehr als die hälfte der gesamt miete für 11m2. !!!
In andere Worte , jetzt habe ich die ganze Wohnung von 77m2 und kostet für mich 420 Euro wie bisher , da mein Sohn die Differenz von 180 Euro u bezahlt und ein Zimmer bei mir mietet.
Dann komm wir in die 600 Euro Miete und die Grundsicherung muss Nicht mehr bezahlen.
Geändert hat sich nur das die Wohnung 25m2 größer geworden und mein Sohn bei mir eingezogen ist, aus meiner Sicht hat sich für die Grundsicherung nicht geändert, weil die summe bleibt gleich

1 frage : Kann Die Grundsicherung 330euro für 11m2 verlangen (wann ich Bezahlen 8 euro x m2 )
2 frage : kann ich die 77m2 Wohnung behalten und weiter die 420 von Grundsicherung bekommen, Da mein Sohn die Differenz von 180 Euro zahlt.

3 frage: haben die das recht Abkürzungen von 150 Euro von meiner Leistung, wenn mein sohn bezahlt sowieso die Differenz von (180 euro)

Hamburg
BESCHEID
Bedarf
RS HV u. alleinstehende 399.00 Euro
RS -Minderung - energiekosten 31.01 Euro
Miete 297.00 Euro
Summe Bedarf ----------------- = 664.99 Euro

Ergebnis = 648.38 Euro
28.01.2015 | 09:02

Antwort

von


(398)
Sachsenkamstr. 21
81369 München
Tel: 08989040989
Web: https://ueberbrueckungshilfe-antrag-stellen.de/
E-Mail:

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:


1 frage : Kann Die Grundsicherung 330euro für 11m2 verlangen (wann ich Bezahlen 8 euro x m2 )

Nein


2 frage : kann ich die 77m2 Wohnung behalten und weiter die 420 von Grundsicherung bekommen, Da mein Sohn die Differenz von 180 Euro zahlt.


Ja


3 frage: haben die das recht Abkürzungen von 150 Euro von meiner Leistung, wenn mein sohn bezahlt sowieso die Differenz von (180 euro)

Nein


Denn:

Laut Fachanweisung zu <a href="http://dejure.org/gesetze/SGB_II/22.html" target="_blank" class="djo_link" title="§ 22 SGB II: Bedarfe für Unterkunft und Heizung">§ 22 SGB II</a> der Stadt Hamburg, Kosten der Unterkunft und Heizung vom 01.03.2014 (Gz. SI 224 / 113.20-3-1-1) (<a target="_blank" href="http://www.hamburg.de/basfi/fa-sgbii-kap03-22/4269084/fa-sgbii-22-kdu/)" rel="nofollow">http://www.hamburg.de/basfi/fa-sgbii-kap03-22/4269084/fa-sgbii-22-kdu/)</a> gilt folgendes:

1. Für 1 Personen-Haushalt ist die angemessene Höchstnettomiete aktuell 348,50 Euro.
2. Für die Altfälle (wie bei Ihnen) besteht für die betroffenen Leistungsberechtigten Bestandsschutz, wenn die Nettokaltmiete angemessen war. Ihre Miete war mit 420 Warm jedenfalls angemessen, da die Grundsicherung sie übernommen hat.
Ergebnis: 420 Warm ist auf jedenfalls von der Grundsicherung zu übernehmen.

3. Nach der „Mieterhöhung" bis auf 600 € gilt folgendes:
Aufwendungen für Unterkunft und Heizung, welche den zulässigen Höchstwert überschreiten (so wie bei Ihnen um 180 €) , sind als Bedarf so lange anzuerkennen, wie es den Leistungsberechtigten nicht möglich oder nicht zuzumuten ist, die Aufwendungen zu senken.
Dann heißt es in der Fachanweisung:
Ziffer 6.5.2 Deckung der übersteigenden Kosten der Unterkunft durch Untervermietung
Zur Kostensenkung kommt eine Untervermietung in Betracht.
Sie haben die Wohnung untermietet mit der Folge, dass zum einen die 420 € ohne weiter Abzüge weiter zu bezahlen sind.
Ich empfehle Ihnen aber, eine Zustimmung des Vermieters zur Untermiete einzuholen (dazu ist er verpflichtet) und bei der Grundsicherung einzureichen (das ist aber nicht die Voraussetzung für die weitere Kostenübernahme von 420 €.
Gegen den Bescheid sollen Sie auf jeden Fall einen Widerspruch einlegen, die Frist beträgt 1 Monat seit Bekanntgabe. Sie haben Recht, die Grundsicherung unverändert weiter zu bekommen.





Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
<!--dejureok-->


Rechtsanwältin Liubov Zelinskij-Zunik, M.mel.

Bewertung des Fragestellers 28.01.2015 | 22:38

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