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Haftungsquote für Kindesunterhalt ermitteln

| 01.12.2019 19:44 |
Preis: 51,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden
Das Kind ist volljährig, studiert, wohnt allein, ist also nicht privilegiert. Der KV hat ein Netto von 4.500€, die KM verdient unter dem Selbstbehalt vom 1.300€. Der KV trägt die Unterhaltslast also allein. Die KM arbeitet jedoch in Teilzeit und ist mit einem gut verdienenden Mann verheiratet. Kann für eine Abänderung des Unterhaltes das gemeinsame Einkommen der KM und ihres Mannes veranlagt werden? Oder kann man bei der KM ein fiktives Einkommen ansetzen, das sie erwirtschaften würde, wenn sie Vollzeit arbeiten würde? Weil das Kind volljährig ist, besteht ja keine gesteigerte Erwerbsobliegenheit, soweit ich weiß.
01.12.2019 | 20:59

Antwort

von


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Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

es kann bei der Kindesmutter ein fiktives Einkommen angesetzt werden, das sie erwirtschaften würde, wenn sie Vollzeit arbeiten würde (vgl. Bundesgerichtshof, Urteil vom 30.07.2008 - XII ZR 126/06 ). Dies setzt allerdings voraus, dass entsprechende Vollzeitstellen verfügbar sind, und die Kindesmutter nicht z. B. aus gesundheitlichen Gründen gehindert ist, Vollzeit zu arbeiten. Das Einkommen der Kindesmutter und ihres Mannes sind nicht zusammenzurechnen. Es wird jedoch der Unterhaltsanspruch der Kindesmutter gegen ihren Mann berücksichtigt. Die Kindesmutter muss über das Einkommen ihres Mannes Auskunft geben.

Ich hoffe, Ihnen mit diesen Auskünften gedient zu haben und weise darauf hin, dass diese auf Ihren Angaben beruhen. Bereits geringfügige Abweichungen des Sachverhalts können zu einer anderen rechtlichen Bewertung führen.

Nutzen Sie bei Rückfragen gern die kostenlose Nachfragefunktion!

Mit freundlichen Grüßen

Vasel
Rechtsanwalt


Bewertung des Fragestellers 03.12.2019 | 06:11

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BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 03.12.2019
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