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Haftung gegenüber dem Arbeitgeber

09.03.2020 17:49 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Zusammenfassung: Fragen zur Haftung im Arbeitsverhältnis bei Schäden

Meine Schwiegertochter arbeite als Bäckereifachverkäuferin. Neben dem Verkauf gehört auch das Fertigbacken von Brötchenrohlingen zu Ihren Aufgaben. Während eines Sonntagsdienstes überhörten Sie und ihre anwesende Kollegin das Signal des Backofen, da erheblicher Kundenandrang bestand. Erst als es angebrannt roch, fielen ihr die Brötchen im Backofen wieder ein. Schnell öffneten Sie die Backofentür, um möglichst noch etwas von der Ware zu retten. Durch das öffnen der Tür entstand eine derartige Rauchentwicklung, dass der in der Nähe des Backofens angebrachte Rauchmelder anschlug und dadurch automatisch die Feuerwehr alarmiert wurde, welche dann auch schnell anrückte. Außer, dass der Rauchmelder wieder zurückgesetzt wurde und außer der verbrannten Ware entstand kein Schaden. Der Arbeitgeber verlangt nun eine Beteiligung an den entstandenen Kosten in Höhe von 500,-- €, da die Feuerwehr nach seinen Angaben voraussichtlich 1000,-- € in Rechnung stellen wird.
Frage: muss der Arbeitnehmer in diesem Fall wirklich haften?
Das Schreiben zur Aufforderung sich an den Kosten zu beteiligen, kam, nachdem meine Schwiegertochter ihre Stellung unabhängig von dem Vorfall gekündigt hat.
09.03.2020 | 18:20

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:


Nach der Schilderung des Sachverhaltes gehe ich davon aus, dass Ihre Tochter nicht für den Schaden haften muss. Denn im Arbeitsverhältnis wird eine Abstufung bei der Haftung im sogenannten innerbetrieblichen Schadensausgleich wie folgt vorgenommen:

a)Vorsatz und grob fahrlässiges Handeln: Volle Haftung des Arbeitnehmers
b) Mittlere Fahrlässigkeit: Haftungsteilung
c) Leichte Fahrlässigkeit: Keine Haftung des Arbeitnehmers

Nach der Schilderung konnte Ihre Tochter den Ton nicht hören, somit ist ihr allenfalls leichte Fahrlässigkeit vorzuwerfen, dass sie nicht mehr an die Brötchen gedacht hat. Ihre Tochter hat nicht gegen betriebliche Anweisungen oder anderes verstoßen. Die Forderung ist unberechtigt.

Anzumerken ist, dass der Arbeitgeber den Anfall der Feuerwehrgebühren und das er sie gezahlt hat, nachweisen muss und dass ihre Tochter nach der Schilderung nicht allein im Laden war, auch die anderen Kolleginnen mit haften müssten.

Ich empfehle daher, der Forderung nicht nachzukommen.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit vorzüglicher Hochachtung


Simone Sperling
---------------------------------------
Rechtsanwältin
Fachanwältin für Familien- und Erbrecht
Fachanwältin für Arbeitsrecht
Betriebswirt (HWK)

Datenschutz:
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