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Haftung für umgestürtzten Bauzaun im Baugebiet

10.04.2010 15:51 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Guten Tag,

ich betreibe einen Garten und Landschaftsbaubetrieb.
In einem Baugebiet mit z.Zt. noch Privatstraße des Erschließers (Bauträger) ohne geordnete Straßenverkehrsordnung habe ich einen Bauzaun austellen müssen, um einzelne Bereiche gegen unbefugtes Betreten abzusperren.
In diesem abgesperrten Bereich sind 2 Doppelhaushälften bezogen worden, der Straßenausbau und Gartenbau wird hier erledigt.Maschinen und Baumaterialien stehen hier ebenfalls.

Der von mir aufgstellte Bauzaun ist mit Betonfüssen aufgestellt, jedoch nicht mehr an allen Elementen vorhanden, die einzelnen Elemente mit Draht verbunden.

Im Lauf der Zeit wurde dieser Bauzaun immer wieder unbefugt geöffnet, und nicht korrekt verschlossen.

Jetzt ist ein Bauzaun bei einem Windstoss umgefallen und auf die Motorhaube eines abgestellten PKW gestürtzt. Schaden vorraussichtlich 250,00 €.

Meine Mitarbeiter haben zum Verlassen der Baustelle den Zaun wieder mit Draht zugebunden, der dann aber wieder unbekannt und unbefugt geöffnet war.

Nun meine Frage :

1. Bin ich bzw. meine Haftpflichtversicherung für den Schaden am Auto haftbar zu machen ???

2. Das Auto war im Bereich vor dem Bauzaun abgestellt, auf dem später eine öffentliche Grünfläche entsteht. Hier werden zur Zeit von den Anwohnern die Fahrzeuge neben der eigentlichen Baustraße abgestellt. Ist das eigenes Risiko des PKW Halters ???

Danke,

Sehr geehrter Fragesteller,

1. Von einer Haftung wird hier grundsätzlich auszugehen sein. Die ungenügende Sicherung des Bauzauns stellt die Verletzung einer Verkehrssicherungspflicht dar. Sie können sich auch kaum darauf berufen, dass Unbekannte die Drähte gelöst haben, denn schon die fehlenden Betonfüße begründen die Pflichtverletzung. Sie haften also für die Folgen dieser geschaffenen Gefahrenquelle (§§ 823 ff. BGB ).

2. Der Eigentümer des Pkw wird sich allerdings eine Mitschuld anrechnen lassen müssen, wenn er auf dem Grundstück gar nicht hätte parken dürfen. Die Mitverursachungsquote hängt von den Umständen des Einzelfalls ab, kann aber hier sicherlich (vorläufig) mit 50 % beziffert werden.

Wenn Sie dies nicht bereits getan haben, sollten Sie übrigens unverzüglich Ihren Versicherer von dem Schadensfall in Kenntnis setzen.


Mit freundlichen Grüßen

M. Juhre
Rechtsanwalt

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