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Haftung für gemeinsames Darlehen nach Scheidung?

18. Juni 2013 22:56 |
Preis: ***,00 € |

Kredite


So ist es wirklich!

Der Sohne meiner noch Frau, -wir beide wurden von unseren Frauen im gleichem Monat verlassen- hat folgendes Problem.

Beide, der "Sohn" und seine noch Frau, haben 2012 einen Kreditvertrag über 20.000.- € abgeschlossen.

Der "Sohn" verdient 1.900.- €, die noch Frau, verdiente 400.- €.

Und nun in dem ganzen "Hick-Hack", muss der "Sohn", allein die Raten von 560.- € zahlen.
Zusätzlich Unterhalt für ein Kind (11-Jahre) und noch Unterhalt an dieses Weib.
-die Frau hat und hatte ja kein pfändbares Einkommen-

Der "Sohn" selbst, hat nun weniger Geld als seine Frau.
Es reicht nicht zum Leben und zum Sterben ist es "zu viel".

War dieser Vertrag eigentlich rechtens? Darf man jemand in Haftung nehmen, bei dem von vorn herein klar ist, dass er den Vertrag nicht bedienen kann?

Ich selbst glaube, dass die Bank nur Anspruch auf die tatsächliche Kreditsumme, aber nicht auf die Zinsen hat.

Ich schreibe Ihnen aus Solidarität dem "Sohn" gegenüber, obwohl meine Frau, die mich verlassen hat, dieses Biest, seine Mutter ist.
Männer halte halt zusammen!

Sollte der gebotene Preis nicht reichen, teilen Sie mir bitte Ihren Preis mit.

Aber Reich bin ich auch nicht und meine noch Frau, wird noch Ihre Quittung bekommen.

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich Ihnen anhand des von Ihnen geschilderten Sachverhalts und unter Berücksichtigung Ihres Einsatzes im Rahmen einer ersten rechtlichen Einschätzung gern nachfolgend beantworte.

Vorab: Ihre Schilderungen vermitteln den Eindruck, als könnte auch eine weitergehende anwaltliche Beratung als die hiesige Ihrem Sohn nützlich sein.

Auch die Beantwortung Ihrer konkreten Frage bedürfte der weiteren Aufklärung aller Umstände. Denn die Rechtsprechung hat noch nie eine Sittenwidrigkeit allein wegen einer finanziellen Überforderung des Darlehensnehmers bejaht. Etwas anderes soll nur möglich sein, wenn der kreditgebenden Bank eine Überforderung von vornherein bewusst ist, nicht aber dem Kreditnehmer, Berger in MüKo/BGB, § 488, Rn. 101. Hierbei kommt es auf eine Gesamtwürdigung aller Umstände an, wobei aber nicht darauf abzustellen sein soll, ob bei mehreren Kreditnehmern der Einzelne die Verpflichtungen allein erfüllen kann, BGH NJW 1989, 1665 .

Je nach dem, wem das Darlehen zu Gute kam, könnte ein Anknüpfungspunkt aber die Berücksichtigung der Darlehenstilgung durch Ihren Sohn bei der Bemessung des Unterhalts sein, sofern dies bisher noch nicht geschehen ist.

Ich hoffe, meine Antwort hat Ihnen hinsichtlich einer ersten Einschätzung weitergeholfen.

Gerne steht Ihnen unsere Kanzlei für eine weitergehende Beratung oder Vertretung zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

- Ivo Glemser -
Rechtsanwalt

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