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Haftung für Kreditvertrag

18.02.2008 19:10 |
Preis: ***,00 € |

Wirtschaftsrecht, Bankrecht, Wettbewerbsrecht


Sehr geehrte Damen und Herren Rechtsanwälte !

Folgender Sachverhalt :
1992 nahmen mein geschiedener Mann und ich über die BHW einen Kredit zur Sanierung unseres gemeinsames Hauses über 40000 DM auf. (Wie waren schon geschieden)
!994 zog ich aus dem Haus aus. Es wurde ein notarieller Kaufvertrag abgeschlossen, wobei sich mein geschiedener Ehemann verplichtete, mich auszuzahlen uhd den Kredit für die BHW zu übernehmen.
Das zog sich eine Weile hin, 1998 nlich erhielt ich eine Auszahlungssumme und wurde aus dem Grundbuch ausgetragen.
Seitdem versuche ich aus der Haftung für den Kredtivertrag zu kommen, aber die BHW läßt es nicht zu.
Mein EX hat bis zum vorigen Jahr alle Raten bezahlt, hatte dann aber einen Unfall, kamm in Zahlungsschwierigkeiten und im Dezember bekam ich dann Post vom Gerichtsvollzieher. Ich bezahlte eine Rate (1000 €) , das war sicher ein Fehler , denn ich bin nicht gewillt und auch nicht in der Lage, den Kredit vollständig abzubezahlen. Offen sind immer noch ca. 11T€.
Meine Frage ist, gibt es eine Chance , aus der Haftung rauszukommen, notfalls mit einer Klage gegen die BHW.
Meinentwegen kann auch das Haus zwangsversteigert werden.
Vielen Dank !

Sehr geehrte Fragestellerin,

vorweg möchte ich Sie darauf hinweisen, dass diese Plattform eine ausführliche und persönliche Rechtsberatung nicht ersetzen kann, sondern ausschließlich den Zweck hat, eine erste überschlägige Einschätzung Ihres Rechtsproblems auf Grundlage der von Ihnen übermittelten Informationen von einem Rechtsanwalt zu erhalten.

Nun zu Ihrer Frage bzw. Ihrem Anliegen.
Ohne eingehende rechtliche Prüfung Ihrer Unterlagen ist eine verläßliche Aussage darüber, ob die Möglichkeit besteht, dass Sie aus der Haftung für den Kredit entlassen werden müssen, nicht zu beantworten.
Dafür spricht, dass Sie gegen Zahlung einer Abstandssumme aus dem Grundbuch ausgetragen wurden und Ihr Mann sich verpflichtet hat, die Raten für den Kredit aufzubringen. Normalerweise dient die Immobilie hierbei als Sicherheit, so dass Sie nicht persönlich für den Kredit haften müssen.
Da aber anscheinend ein vollstreckbarer Titel in der Welt ist (Gerichtsvollzieher werden nur bei vollstreckbaren oder vorläufig vollstreckbaren Titeln tätig), scheint es hier so zu liegen, dass Sie persönlich für den Kredit haften. Dies ist normalerweise dann der Fall, wenn Sie z.B. eine Bürgschaft als Sicherheit für den Kredit eingegangen sind.

Ich rate Ihnen dringend, sich persönlich durch einen Rechtsanwalt beraten und Ihre Unterlagen eingehend prüfen zu lassen.

Gerne stehe ich Ihnen für Nachfragen per E-Mail zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
Carsten Dreier

Nachfrage vom Fragesteller 18.02.2008 | 20:26


Sehr geehrter Herr Dreier !
Den Rat, mir einen Rechtsanwalt zu nehmen, gab mir auch der Gerichsvollzieher. Allerdings habe ich kaum Hoffnung, daß ich aus der Haftung rauskomme. Es ist so, daß der Kredit über meinen Bausparvertrag abgeschlossen wurde,ich war also der Kreditnehmer, diesen habe ich dann , weil ich dann schon ausgezogen war, ausbezahlt bekommen.
Mein geschiedener Mann mußte , weil er mehr verdient als ich, eine LV für den Kredit abschließen. (Die nützt ihm jetzt auch nichts bei Verdienstausfall durch Krankheit)
Noch eine kurze Frage dazu, inwieweit ist die BHW berechtigt, Zugriff auf meine Konten zu nehmen oder müßte ich befürchten, wenn wieder eine Aufforderung vom Gerichtsvollzieher kommt, daß Konten gesperrt werden, falls ich nicht bereit bin zu zahlen?

Vielen Dank für Ihre Mühe ! Birgit Heinrich

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 19.02.2008 | 11:40

Sehr geehrte Frau Heinrich,

vielen Dank für Ihre Nachfrage.

So wie Sie die Sache schildern, ist es wohl so, dass Ihr Bausparvertrag als Sicherheit für den Kredit gedient hat. Diese Sicherheit (Bausparvertrag) verwertet die Bank nunmehr. Inwieweit an der Stelle eine andere Lösung in Frage kommt, kann ich Ihnen leider nicht ohne Einsichtnahme in die Unterlagen beantworten.

Da die BHW anscheinend einen vollstreckbaren Titel gegen Sie in der Hand hat, kann sie jederzeit Kontenpfändungen und andere Maßnahmen der Zwangsvollstreckung (Gerichtsvollzieher) bei Ihnen durchführen, d.h. dass Ihr Konto zumindest vorübergehend nicht zugänglich sein könnte, falls Sie nicht bereit sind zu bezahlen.

Natürlich gibt es auch in diesen Fällen Möglichkeiten. Das hängt insbesondere davon ab, ob Sie Einkommen aus nichtselbständiger Tätigkeit erzielen. In diesem Falle würde z.B. möglicherweise ein Pfändungsschutz greifen. Dies müßte aber wiederum anhand Ihrer Unterlagen geprüft werden, so dass ich Ihnen hier im Rahmen des Forums keine abschließende Antwort geben kann.

Mit freundlichen Grüßen
Carsten Dreier

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