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Haftung des Vermögensverwalters bei Verlust ?


| 10.04.2006 22:39 |
Preis: ***,00 € |

Wirtschaftsrecht, Bankrecht, Wettbewerbsrecht



Guten TagVermögensverwalter bekommt Verwaltungsauftrag unterschrieben, in dem alle Anlageformen pauschal als akzeptiert gelten. In einem anderen Passus wird Risikoprofil beschrieben jedoch erfolgt dort keine Zuordnung durch Ankreuzung. Art des Risikos sind nicht erläutert und bewußtgemacht. Verluste durch Anlage in Beteilegungen des Vermögensverwalters in eigenen Unternehmeneiligungen zur Rettung dieser Firmen u.a. Solide Anlagen werden verkauft. 90%
Verlust. Reicht eine solche Verwaltungsauftrag, einen solchen Vermögensverlust -bei asset managemant im Prospekt- den Verlust zu entschuldigen?
Dank im voraus

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Sehr geehrter Fragesteller,

zunächst müsste dieser Vertrag, den Sie mit dem Verwalter haben gründlich überprüft werden. Ich werde Ihnen daher, Ihren Angaben gemäß antworten.

Es ist genau, anhand Ihrer schriftlichen Dokumente zu prüfen, was Sie für einen Vertrag geschlossen haben.

Zivilrechtliche Ansprüche:

Beraterhaftung:
Zunächst kommt bei Ihnen eine Beraterhaftung in Betracht.
Der Anlageberater hat einen Anleger zu umfassend informieren; In unserem Fall hat der Vermögensberater Sie vor und während des Vertragsschlusses zu informieren, insbesondere sind mit Ihnen die Risiken zu besprechen, insbesondere sind die üblichen Risikogruppen zu erklären und mit Ihner Risiokfreudigkeit abzustimmen.

PVV = postive Vertragsverletzung
Selbst wenn Sie ausreichend beraten wurden, kommt eine Schlechterfüllung des Verwaltervertrages in Betracht. Dies müsste im einzelnen überprüft werden. Dazu ist zumindest ein Gutachten erforderlich. Nach Ihren Angaben erscheint dies aber denkbar.

§§ 823 II BGB i.v.m. 266 StGB
Unter Umständen hat sich der Verwalter sogar strafbar gemacht. Er könnte den Tatbestand der Untreue verwirklicht haben.
Dies ist sorgfältig zu begutachten.

Zu Ihrer Frage: Ich weiß nicht was Sie mit Prospekt meinen, aber so wie Sie den Fall schildern, ist das Verhalten mit keinem Vertrag zu entschuldigen. Ein Verwaltungsauftrag ist kein Freibrief zum Geldverbrauchen.

Fazit: Sie sollten diesen Fall anwaltlich begutachten lassen. Es könnten Ansprüche gegen den Verwalter bestehen.

Für Rückfragen sthe ich Ihnen gerne zur Verfügung

Mit freundlichen Grüßen

Michael Forster
Rechtsanwalt

www.forster-kanzlei.de
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