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Haftung des Steuerberaters für die Anmeldung einer Insolvenz

04.04.2013 09:48 |
Preis: ***,00 € |

Insolvenzrecht


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Zusammenfassung: Ein Steuerberater, der die laufende Buchhaltung betreut, ist nicht ohne gesonderten Prüfungsauftrag verpflichtet, auf eine etwaig bestehende Insolvenzantragspflicht hinzuweisen. Daher haftet er dem Geschäftsführer nicht auf Schadensersatz im Fall einer etwaigen strafrechtlichen Verurteilung.

Ich hatte eine Unternehmensgruppe mit 7 GmbH´s für die ich in 2010 anmelden musste. Mein Steuerberater wurde von meiner Bank beauftragt ein Sanierungskonzept zu erstellen. Dieses ist gescheitert und er hat mich dann informiert das ich Insolvenz anmelden muss. Das habe ich auch für die Unternehmen für die er das Sanierungskonzept erstellt hat, getan.
Allerdings hatte ich noch eine (inaktive) Gesellschaft (wofür er aber auch die laufende Buchhaltung) gemacht hat. Für diese habe ich erst in 2011 Insolvenz angemeldet.
Ich habe meinen Steuerberater (aber nicht explizit nach dieser Gesellschaft) gefragt wann und unter welchen Umständen Insolvenz anzumelden ist.
Ich wurde jetzt wegen Insolvenzverschleppung bei dieser inaktiven Gesellschaft verurteilt. Das Gericht sieht die Verantwortung alleine beim Geschäftsführer. Der als Zeuge geladene Steuerberater ist nicht zum Termin erschienen.
Meine Fragen sind:
- ist der Steuerberater grundsätzlich verpflichtet über die Anmeldepflicht zur Insolvenz zu informieren
- bestehen Chancen das ich den Steuerberater in Haftung nehmen kann (Kosten des Verfahrens und Erstattung der Geldstrafe)?
Danke.
04.04.2013 | 10:09

Antwort

von


(566)
Heinz-Fangman-Str. 2
42287 Wuppertal
Tel: 0202 76988091
Web: http://www.kanzlei-scheibeler.de
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Sehr geehrter Fragesteller,

gerne beantworte ich Ihre Anfrage wie folgt, wobei Sie durch Unerschreiten des Mindestpreises eine geringe Detailtiefe gewünscht haben:

Ohne einen diesbezüglichen Auftrag ist ein Steuerberater, der nur die laufende Buchhaltung betreut, nicht verpflichtet über die Insolvenzantragspflicht zu informieren. Dies insbesondere dann, wenn sich die Insolvenzantragspflicht aus der Zahlungsunfähigkeit ergibt, die sich ja aus den innerhalb der nächsten drei Wochen zu zahlenden Verbindlichkeiten und den dagegen zu rechnenden zu erwartenden Zahlungseingängen begründet.

Insofern dürfte schwierig sein, die Kosten des Strafverfahrens und die Geldstrafe gegenüber dem Steuerberater geltend zu machen.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Elke Scheibeler, Rechtsanwältin


Rechtsanwältin Dr. Elke Scheibeler
Fachanwältin für Arbeitsrecht

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