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Haftung der Mieter für Tierhalterschäden


| 29.04.2006 16:49 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sabine Reeder



Mir ist in einer vermieteten Wohnung ein Schaden durch Zerstörung der Jugendstiltüren durch Hunde sowie andere Schäden in der Wohnung(verbranntes Parkett,Zerstörung von Jugendstilscheiben...etc) ein Schaden von 17.900.00 € entstanden.Dieses wurde durch Sachverständigengutachten dokumentiert.
Das Vollstreckungsurteil belief sich auch auf og. Summe.Die Mieter legten Widerspruch ein und das Verfahren ging vors Amtsgericht.Hier wurde ein Sachverständigengutachten nochmals von Gericht bestellt und die Schäden an den Jugendstiltüren wurden wieder bestätigt.
Das Urteil vom Amtsrichter jedoch kam zu dem Schluß,daß mir lediglich 5.900.00 € zuständen.
Daraufhin ging ich in Berufung vor das Landgericht. Hier nun - ich fasse es immer noch nicht- kam ein Richter schon im Plädoyer auf das Urteil vom Amtsgericht zurück und meinte,daß das in Ordnung sei. Daraufhin zogen wir die Berufung- um noch mehr Kosten zu sparen- zurück!
Meine Frage an Sie: ist es übliche Rechtsprechung in Deutschland, daß dem Vermieter nur noch ein Bruchteil der von Mietern verursachten Schadenskosten anerkannt werden?
Ich bin zutiefst enttäuscht von der Justiz.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Frage, die ich Ihren Angaben gemäß wie folgt beantworten möchte:

Die Bemessung des Schadensersatzanspruches hängt von unterschiedlichen Faktoren ab. Hauptsächlich kommt es auf die Beweisbarkeit und den Wert der beschädigten Sachen an. Allerdings ist es verwunderlich, dass das Gericht zu dem genannten Schadensersatzanspruch kommt, wenn Parteigutachten und das Gutachten von einem unabhängigen Sachverständigen übereinstimmend den von Ihnen bezifferten Schaden bestätigen. Das Gutachten eines vom Gericht bestellten Sachverständigen hat einen höheren Beweiswert als das Parteigutachten.

Leider kann ich jedoch ohne Urteilsbegründung diesbezüglich keine abschließende Stellungnahme abgeben. Von daher möchte ich Sie bitten, mir das Urteil doch einmal zu Ansicht per mail oder Fax zukommen zu lassen.

In Erwartung baldiger Nachricht verbleibe ich mit freundlichen Grüßen


Sabine Reeder
Rechtsanwältin

Nachfrage vom Fragesteller 29.04.2006 | 20:57

Sehr verehrte Frau Rechtsanwältin Reeder!

Vielen Dank für Ihre Antwort.
Soll ich Ihnen die Quintessenz des vom Gericht einberufenen Sachverständigen auch zukommen lassen?
Das Urteil werde ich versuchen zu kopieren und per Fax Ihnen zu senden.
Für all Ihre Bemühungen bedanke ich mich.

Ihre

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 29.04.2006 | 21:00

Ich erwarte die Unterlagen wie von Ihnen beschrieben.

Bewertung des Fragestellers |


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