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Haftung der Autowerkstatt ?

| 06.03.2009 14:11 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Mathias Drewelow


Fahrzeug, ca. 3 Jahre alt, keine Garantieansprüche mehr, habe ich wegen einem Vollkasko-Unfall (Stoßstange mußte ausgetauscht werden) in eine Hersteller-Vertragswerkstatt gebracht, gleichzeitig sollte eine Wartung (40.000 km) durchgeführt werden. Dies wurde auch schriftlich beauftragt.
Ein Problem : die Wartung ist mit 17.000 km mehr beauftragt worden, als der Hersteller es empfiehlt (also statt 40.000 km 57.000 km).
Das Fahrzeug hatte jedoch motorisch keine Probleme, fuhr wie gewohnt gut.
Nach der Reparatur der Stosstange und der erfolgten Wartung stellte der Werkstattleiter bei einer Testfahrt ein lautes Klopfen im Motor fest. Eine vorläufige Diagnose oder Ursachenfeststellung ist laut telefonischer Aussage kaum möglich, es steht fest, dass auf jeden Fall ein Motorschaden vorliegt.
Die Werkstatt hat vorerst vorgeschlagen, einen Sachverständigen zum Öffnen des Motors zu holen (was erst die Diagnose ermöglicht). Ich habe mich noch nicht geäußert, ob ich damit einverstanden bin.
Frage: Was sollte ich tun, um die Kosten so niedrig wie möglich halten ? Haftet die Werkstatt evtl. für den Motorschaden - der ja vor dem Aufenthalt in der Werkstatt nicht existierte, oder sich eben keinesfalls geäußert hat ? Wer soll die die Diagnose und den Sachverständigen bezahlen ?
Vielen Dank im Voraus für die Beantwortung meiner Fragen.



Sehr geehrter Fragesteller,

gern beantworte ich Ihre Frage unter Berücksichtigung des geschilderten Sachverhaltes sowie des Einsatzes wie folgt:

Grundsätzlich müssen Sie als Eigentümer des Fahrzeuges zunächst die Kosten eines Sachverständigen tragen. Auch wenn die Werkstatt an dem Motorschaden schuld sein sollte, so sind Sie zunächst in der Pflicht, die Ihre Ansprüche beweisenden Tatsachen darzulegen. Dies kann eben mithilfe des Sachverständigengutachtens geschehen. Vor Begutachtung Ihres Fahrzeuges sollten Sie den Gutachter darauf hinweisen, dass Ihr Augenmerk darauf liegt, dass Sie festgestellt haben möchten, ob der Schaden durch die Arbeiten in der Werkstatt herrühren könnte.

Auch wenn Sie nicht direkt dem Sachverständigen den Auftrag erteilt haben, so wird man Sie später zur Zahlung der Kosten heranziehen. Dies resultiert aus dem Rechtsinstitut der Geschäftsführung ohne Auftrag. Denn die Begutachtung wird ja in Ihrem Interesse durchgeführt.

Wenn Sie eine Rechtschutzversicherung besitzen, so kann es gut sein, dass diese die Kosten eines Sachverständigen trägt.

Später, wenn sich herausstellt, dass die Werkstatt für den Schaden verantwortlich ist, können Sie dieser die SV-Kosten als notwendige Rechtsverfolgungskosten in Rechnung stellen.

Es tut mir leid, Ihnen keine bessere Auskunft geben zu können und hoffe, dass ich Ihnen mit meinen Ausführungen weitergeholfen habe.

An dieser Stelle sei der Hinweis erlaubt, dass diese Internetplattform eine eingehende, rechtliche Beratung nicht ersetzen kann, sondern vielmehr der ersten rechtlichen Orientierung dienen soll.
Das Hinzufügen oder Weglassen von Informationen kann das Ergebnis der juristischen Bewertung beeinflussen und sogar zu einem völlig gegensätzlichen Ergebnis führen.

Gern können Sie mich bei Rückfragen oder einer gewünschten Interessenvertretung kontaktieren.


Mit freundlichen Grüßen



Mathias Drewelow
Rechtsanwalt



Am Kabutzenhof 22
18057 Rostock

fon : 0381-25296970
fax : 0381-25296971
mail: drewelow@mv-recht.de
web: www.mv-recht.de


Bewertung des Fragestellers 08.03.2009 | 11:52

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FRAGESTELLER 08.03.2009 4,6/5,0
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