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Haftung bei Kurierversand


08.06.2005 13:21 |
Preis: ***,00 € |

Schadensersatz


Beantwortet von

Rechtsanwalt Christian Kah



Ich habe Ware (Wert € 1500)per Kurierdienst versandt. Der Fahrer hat die mit Zahlenschloss gesicherte Transportbox an eine im Haus des Empfängers anwesende Person übergeben. Diese hat auch den Empfang quittiert. Dabei kam der eigentliche Empfänger dazu und nahm die Box mit. 30 min später rief mich der Kunde an mit dem Hinweis - Ware verschwunden-. Unabhängig von der Täterfrage - wer haftet? Habe festgestellt, daß ich bei dem Kurierdienst als Verbots- bzw. Verzichtskunde gelistet bin.Erhalte daher von dort nur € 2,40/kg. Hätte ich einen Anspruch gegen den, der (eher zufällig) den Empfang quittiert hat? Dieser hat nämlich den Frachtschein unterzeichnet, indem das volle Sendungsgewicht angegeben war.

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Guten Tag,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Abgesehen davon, dass sich aus Ihrer Schilderung ergibt, dass der eigentliche Empfänger die Transportbox erhalten hat, gilt Folgendes im Hinblick auf die Haftung eines Kurierdienstes:

Sollte die Zustellung eines Paketes seitens des Kurierdienstes nicht vertragsgemäß erfolgt sein und ist das Pakte sozusagen abhanden gekommen haftet der jeweilige Kurierdienst. Allerdings sind hier gewisse Haftungsbeschränkungen zu beachten, welche sich aus den jeweiligen AGB des Dienstes ergeben. Lesen Sie dazu die AGB Ihres Kurierdienstes.

Sollte sich nachwiesen lassen, dass ein anderer als der bestimmte Empfänger die Ware entgegengenommen hat, muss dieser das Paket bzw. die Ware selbstverständlich herausgeben. Sollte dies nicht mehr möglich sein, würde wiederum der Kurierdienst wegen der mangelhaften Zustellung haften.

Reklamieren Sie daher die mangelhafte Zustellung zunächst bei dem Kurierdienst und machen Sie zugleich Schadenersatz in entsprechender Höhe geltend.


Ich hoffe, Ihre Anfrage hinreichend beantwortet zu haben und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Christian Kah
Rechtsanwalt
www.net-rechtsanwalt.de
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