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Haftung bei Darlehensschulden


25.01.2005 17:56 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle



Guten Tag! Anläßlich meiner Scheidung im Jahr 2002 habe ich unser Haus notariell für 0 € meiner Ex-Frau überschrieben. Im Gegenzug verpflichtete sie sich notariell im Innenverhältnis , alle Verbindlichkeiten gegü.den Banken zu leisten. Im Außenverhältnis hafte ich noch für die Verbindlichkeiten, da mich die Bank nicht freigestellt hat. Nun kann sie die Raten auch mittelfristig nicht mehr zahlen. Die Bank ist nun an mich herangetreten. Ich kann jedoch die Raten nur zum Teil begleichen bzw nur teilweise Ratenzahlung übernehmen. Ich bin inzwischen wieder verheiratet, meine Frau ist selbständig. Ich arbeite Vollzeit, bin im öffentl. Dienst (geh. Beamter)
Frage: Ist eine Verhandlung über Ratenzahlung hier noch sinnvoll oder sollte ein sofortiger Verkauf vorgezogen werden? Haftet meine 2. Ehefrau mit, falls es zu einer Pfändung kommt?

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Sehr geehrter Ratsuchender,

wie Sie schon selbst festgestellt haben, "entkommen" Sie der Haftung gegenüber der Bank nicht.

Bei der Frage über den Sinn von Ratenzahlungen ist zunächst zu prüfen, welchen Wert das Haus hat und welche Belastungen noch insgesamt bedient werden müssen. Diese wirtschaftliche Frage können derzeit nur Sie selbst beantworten. Liegen die Belastungen deutlich über dem Hauswert, wird es wohl wenig Sinn machen.

Rechtlich sollten Sie sich für den Fall der Ratenzahlungen aber dann auf jeden Fall absichern. Denn gesetz den Fall, Sie machen irgendwann das Haus schuldenfrei, besitzt dann aufgrund der Umschreibung Ihre Ex-Frau plötzlich ein lastenfreies Haus.

Hier ist ggfs. daran zu Denken, der Bank einen Einmalbetrag anzubieten, aber nur Zug-um-Zug gegen Entlassung aus der Schuld. Läßt die Bank sich darauf nicht ein, sollte der Verkauf in Betracht gezogen werden.

Ihre 2. Frau haftet nicht mit, allenfalls indirekt. Denn wenn nun wieder ein Haus in neuer Ehe angeschafft worden sein sollte, kann die Bank auch darin pfänden, so dass indirekt dann auch Ihre zweite Frau belastet wird.

Ich gehe aber davon aus, dass neue Vermögenswerte schon in Hinblick auf die Altschulden Ihrer jetzigen Frau übertragen worden sind.

Ich wünsche Ihnen viel Glück.


Mit freundlichen Grüßen

rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle

Nachfrage vom Fragesteller 25.01.2005 | 18:23

Die Verbindlichkeiten insgesamt für das Haus sind noch sehr hoch, mind. 275.000 €. Der reelle Wert des Hauses beträgt ca. 300.000 €. Ich kann allenfalls 50 % der geforderten monatlichen Raten zahlen. Zudem zahle ich aus dem Notarvertrag noch alle anderen gemeinsamen Verbindlichkeiten - bis 2008 - aus der Ehezeit ab, die nicht mit dem Haus zusammenhängen plus Kindes-Unterhalt(das sind insgesamt schon 1250 € im Monat). Natürlich habe ich jetzt kein eigenes Haus mehr, wohne jetzt in einer Großstadt für 970 € Miete. Hohe Kosten bei hohem Einkommen. Wichtig ist mir, daß meine 2. Frau nicht in ihrer Selbständigkeit gefährdet wird, falls ich Insolvenz anmelden müsste bzw gepfändet werden sollte. Ist das so?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 26.01.2005 | 08:17

Die Selbständigkeit Ihrer 2.Frau ist ist nicht gefährdet; diese haftet nicht für Ihre Verbindlichkeiten. Sie sollten nur aufpassen, dass Sie sich in keinster Weise an der Selbständigkeit Ihrer 2. Frau beteiligen.

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