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Haftung als Vereinsmitglied

27.12.2005 13:56 |
Preis: ***,00 € |

Schadensersatz


Beantwortet von

Rechtsanwalt Hans-Christoph Hellmann


Sehr geehrte Damen und Herren,
unser Angelverein, bei welchem ich Mitgl. bin, hat mit Mehrheitsbeschluss der Mitglieder, ein Bungalow am Gewässer übernommen(€1),sowie das Grundstück, gepachtet.
1. Frage
In welchem Umfang können die Mitglieder persönl. haftbar gemacht werden, wenn es zu berechtigten Forderungen nach Schadensersatz, gegenüber dem Verein, kommt. Die nicht durch eine Haftpflichtversicherung, Feuerversicherung..... abgedeckt sind und zu deren Begleichung, die finanz. Mittel des Vereins, nicht ausreichen.

2. Frage
Wenn ich aus dem Verein austrete, bin ich dann vor späteren Forderungen, die sich ergeben könnten, geschützt.



Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

herzlichen Dank für Ihre Online-Anfrage, die ich sogleich unter Berücksichtigung Ihrer Angaben summarisch beantworten möchte.

1. Beim Verein handelt es sich um eine juristische Person. Daher sind die Rechte und Pflichten, die der Verein begründet, nicht zugleich solche der Mitglieder (Palandt, BGB, vor § 21, Rn. 12). Daher haftet für Schulden allein das Vereinsvermögen.
Ausnahmsweise gibt es lediglich eine Durchgriffshaftung des Handelnden, wenn eine Nichthaftung rechtsmissbräuchlich wäre. Dies ist aber nur in ganz besonderen Ausnahmefällen (vor allem Untreu des Vorstands, unlauteres Verhalten) möglich. In Ihrem Fall ist dies nicht der Fall.

2. Diese Rechtslage gilt nach Austritt natürlich erst Recht.

Ich hoffe, Ihnen mit meinen Ausführungen das Verständnis erleichtert zu haben. Ich stehe für Rückfragen im Rahmen der kostenlosen Nachfragemöglichkeit gerne zur Verfügung! Guten Rutsch!

Mit freundlichen Grüßen
Hans-Christoph Hellmann
-Rechtsanwalt-


Burgwedel, den 27.12.2005
mailabc@anwaltskanzlei-hellmann.de (entferne abc)



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