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Haftung Wohnungsfinanzierung


10.12.2017 12:52 |
Preis: 50,00 € |

Hauskauf, Immobilien, Grundstücke


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Sehr geehrte Damen und Herren,
folgender Sachverhalt liegt vor:
Mein Sohn (28 Jahre), selbst Vater eines Kindes, nicht verheiratet, selbständig, möchte als Kapitalanlage eine Eigentumswohnung kaufen. Um bessere Finanzierungskonditionen zu erzielen, möchte ich (Beamter auf Lebenszeit) ihn bei der Finanzierung unterstützen und mit als 2. Kreditnehmer bei einer Bank aufgenommen werden.
Er wird voraussichtlich als alleiniger Eigentümer im Grundbuch eingetragen. Als Sicherheit ist angedacht, eine Risikolebensversicherung bei Tod auf mich als Begünstigter abzuschließen.
Meine Fragestellung:
Wie kann ich mich schützen, falls durch eventuelle Schicksalsschläge mein Sohn zahlungsunfähig wird, sei es durch Krankheit, Unfall oder Insolvenz (Tod wäre durch Lebensversicherung wie erwähnt abgedeckt). Gibt es außer Eintragung meinerseits ins Grundbuch eine Möglichkeit, diese Fälle abzusichern?
Vielen Dank im Voraus für Ihre Rat.
Freundliche Grüße
10.12.2017 | 13:31

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

wenn solche Fälle nicht ebenfalls mit einer Versicherung abgedeckt werden konnen, könnten Sie sich noch ein Vorkaufsrecht für die Immobilie sichern und eintragen, das den Vorteil hätte, dass Sie die Immobilie bei einem möglichen Verkauf selbst erwerben könnten und somit sich in diesen Fällen entscheiden könnten, ob Sie selbst weiter das Grundstück finanzieren.

Das würde dann in Bezug auf den Verbleib der Immobilie in der Familie dies sicherstellen, ohne als Eigentümer im Grundbuch zu stehen oder sich anderweitige Rechte wie Nießbrauch einzuräumen.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall Hilfe brauchen sollten, stehe ich Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung, da unsere Kanzlei auch auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist, ohne dass Ihnen dadurch Mehrkosten entstehen. Die von Ihnen entrichtete Beratungsgebühr würde im Falle einer Beauftragung angerechnet werden.

Mit freundlichen Grüßen


Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt


Nachfrage vom Fragesteller 10.12.2017 | 21:01

Guten Abend Herr Hoffmeyer,
Vielen Dank für Ihre schnelle Rückmeldung.
Ich bin mir nicht sicher, ob Sie mein Problem richtig erkannt haben. Die Immobilie wird rein als Kapitalanlage von meinem ledigen Sohn gekauft (die Immobilie wird nicht von ihm genutzt werden, sondern nur vermietet), ich unterstütze ausschließlich bei der Finanzierung. Meine Angst ist, dass, falls mein Sohn aus welchen Gründen auch immer zahlungsunfähig wird, ich die Finanzierung weiter betreiben muss, aber keine Rechte an der Wohnung hätte. Ein Vorkaufsrecht würde bedeuten, dass ich die Immobilie, für die ich dann bereits in die Haftung genommen werde, nochmals kaufen bzw. finanzieren müsste oder wie muss ich Ihren Vorschlag verstehen? Von daher meine Frage: Gibt es eine Möglichkeit, mich abzusichern, dass ich im Falle der Zahlungsunfähigkeit meines Sohnes auch ein Recht an der Wohnung bekomme, damit meine Haftung für die Finanzierung der Wohnung nicht ins Leere läuft? Noch eine kleine Anmerkung: Nießbrauchrecht ist hier kein Thema, die Immobilie wird rein zur Anlage gekauft und befindet sich in einer anderen Stadt.
Vielen Dank nochmals im Voraus für Ihre Rückantwort und freundliche Grüße

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 11.12.2017 | 10:22

Sehr geehrter Fragesteller,

bei einem Vorkaufsrecht könnten Sie die Immobilie übernehmen, könnten aber dann mit den bereits gezahlten Raten aufrechnen bzw. einfach in den Kreditvertrag eintreten. Der Kaufpreis wäre ja dann nur in Höhe der Restsumme, die Sie dann zu finanzieren haben als Ausfallhaftung und im Gegenzug das Eigentum erlangen.

Eine andere Möglichkeit, außer, dass Sie direkt in das Grundbuch eingetragen werden, sehe ich hier nicht, die auch sicher ist, da solche Rechte im Grundbuch abgesichert sein sollten.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall weitere rechtliche Hilfe brauchen sollten, schreiben Sie mich bitte direkt per E-Mail an, da diese Plattform nur eine einmalige Nachfrage erlaubt, ich Ihnen aber auch weiterhin bei kostenfreien Nachfragen zur Verfügung stehen möchte und unsere Kanzlei auch auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist, ohne dass Ihnen dadurch Mehrkosten entstehen. Die von Ihnen entrichtete Beratungsgebühr würde im Falle einer Beauftragung angerechnet werden.


Über eine ggf. positive Bewertung würde ich mich freuen.

Mit freundlichen Grüßen


Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt

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