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Haftung - Wann verfallen die Ansprüche des Discobesitzer uns gegenüber?


30.11.2011 00:24 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen



Wir haben im Juli diesen Jahres eine Vorabifete durchgeführt. Bei dieser Fete ist eine Türe kaputt gegangen, deren Ersetzung bzw. Reparatur wir sofort zugesagt haben.

Der Discobesitzer wollte uns eine entsprechende Rechnung zusenden, jedoch haben wir bis heute keine Rechnung erhalten.

Jetzt stellt sich die Frage wie wir damit umgehen sollen. Wir haben aktuell noch etwas Geld zurückgehalten um den Schaden zu begleichen. Wann verfallen die Ansprüche des Discobesitzer uns gegenüber.

Was sollen wir machen bzw. wie sollen wir vorgehen?
Können wir das Geld nun ausgeben oder müssen wir immer noch mit einer Forderung rechnen?
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich gerne beantworten darf.

Bitte beachten Sie, dass die nachstehenden Ausführungen lediglich eine erste rechtliche Einschätzung auf Grundlage Ihrer Angaben darstellen. Hierbei ist der Umfang meiner Beratung durch die gesetzlichen Vorgaben des § 4 RVG begrenzt.

Zivilrechtlich handelt es sich bei der beschädigten Tür um eine sogenannte unerlaubte Handlung gemäß § 823 Absatz 1 BGB. Schadensersatzansprüche aus so genannter unerlaubter Handlung verjähren gemäß §§ 195,199 BGB innerhalb von drei Jahren. Die regelmäßige Verjährungsfrist beginnt dabei mit dem Schluss des Jahres, in dem der Anspruch entstanden ist und der Gläubiger von den den Anspruch begründenden Umständen und der Person des Schuldners Kenntnis erlangt oder ohne grobe Fahrlässigkeit erlangen müsste. Dies war nach Ihren Schilderungen Juli 2011. Folglich beginnt die regelmäßige Verjährung mit Ablauf des 31.12.11 um 24 Uhr und endet drei Jahre später am 31.12.2014 um 24.00 Uhr. Sie sollten daher das Geld nicht ausgeben und warten bis der Discobesitzer sich bei Ihnen mit seinen Ansprüchen meldet. Tut er das nicht, müssten Sie die nächsten drei Jahre damit rechnen, dass er sich doch noch meldet. Die Entscheidung, ob Sie sich bei ihm melden wollen, oder abwarten wollen, bis seine Ansprüche verjährt sind, kann ich Ihnen leider nicht abnehmen. Sie können also auch getrost warten.

Ich hoffe, dass ich Ihnen in dieser Sache einen ersten hilfreichen Überblick verschaffen konnte. Ich weise Sie darauf hin, dass Ihre Frage ausschließlich auf Grundlage Ihrer Schilderung beantwortet wurde und eine endgültige Einschätzung der Rechtslage nur nach umfassender Sachverhaltsermittlung möglich ist. Die Antwort dient einer ersten rechtlichen Einschätzung. Dies kann jedoch eine persönliche und ausführliche Beratung durch einen Rechtsanwalt in den seltensten Fällen ersetzen. Ich weise Sie zudem darauf hin, dass das Weglassen oder Hinzufügen weiterer Sachverhaltsangaben möglicherweise zu einer anderen rechtlichen Beurteilung führen kann.

Bei eventuellen Unklarheiten nutzen Sie bitte die kostenlose Nachfragefunktion.
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