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Haftung Sendungsverlust bei Verkauf nach Österreich?

14.01.2012 13:08 |
Preis: ***,00 € |

Kaufrecht


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Ich betreibe ein Gewerbe und habe einen Artikel über meinen online Versandhandel an eine privat Person verkauft, die in Österreich wohnt und dort den Artikel hingeliefert bekommen haben wollte.

Der Artikel wurde ordnungsgem. an den Logistikpartner übergeben, ist aber bei dem Empfänger nicht angekommen.

Hafte ich nun für den Verlust wie bei einem Verkauf des Artikels in Deutschland oder geht die Gefahr des zufälligen Unterganges auf den Käufer über?

14.01.2012 | 13:36

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

grundsätzlich geht die Transportgefahr auf den Käufer über, wenn Sie die Sache ordnungsgemäß an einen Spediteur abgegeben haben (§ 447 BGB ).

(Hierbei ist auch deutsches Recht anzuwenden, da Sie als Verkäufer Ihren gewöhnlichen Sitz in Deutschland haben (Artikel 4 Rom I ; Verordnung (EG) Nr. 593/2008 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 17. Juni 2008 über das auf vertragliche Schuldverhältnisse anzuwendende Recht).

Der o.g. Übergang der Transportgefahr ist jedoch nicht der Fall, wenn Sie als Unternehmer Waren an einen Verbraucher versenden (§ 474 Absatz 2 BGB ). In diesem Fall geht die Gefahr erst dann über, wenn der Käufer die Sache annimmt oder sich im Annahmeverzug befindet.

Der Käufer kann die Ware also immer noch fordern. Schadensersatzansprüche können Sie aber gegen den Frachtführer geltend machen.


ANTWORT VON

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