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Haftung GmbH Geschäftsführer gegenüber Sozialversicherungsträger nach Ausscheiden

26.06.2009 05:57 |
Preis: ***,00 € |

Gesellschaftsrecht



Wie lange haftet ein GmbH - Geschäftsführer gegenüber den Sozialversicherungsträger auf Grund angeblich nicht abgeführter Beiträge, nach seinem Ausscheiden aus der GmbH ? Bitte beachten "nach seinem Austritt".

Vielleicht noch eine Anmerkung. Die GmbH ging 7 Jahre nach dem Austritt in die Inolvenz.
Eingrenzung vom Fragesteller
26.06.2009 | 06:43

Sehr geehrter Rechtssuchender,

gerne beantworte ich Ihre Frage unter Berücksichtung Ihres Einsatz und der vorliegenden Informationen wie folgt:

Ein GmbH-Geschäftsführer haftet grundsätzlich gar nicht für Sozialversicherungsbeiträge, die NACH seinem Ausscheiden fällig werden.

Es geht aus Ihrer Fragestellung jedoch nicht klar hervor, ob die Sozialversicherungsbeiträge, die die Gesellschaft schuldet, noch aus Ihrer Zeit als bestellter Geschäftsführer rühren.

Sollte dies der Fall sein, müsste man feststellen, ob seinerzeit eine vorsätzliche Vorenthaltung durch Sie als Geschäftsführer stattfand (dies dürfte sich nach Ablauf dieser Zeit schwierig gestalten). Zur Verjährung heisst es nämlich in § 25 Abs.1 SGB IV:

"(1) Ansprüche auf Beiträge verjähren in vier Jahren nach Ablauf des Kalenderjahres, in dem sie fällig geworden sind. Ansprüche auf vorsätzlich vorenthaltene Beiträge verjähren in dreißig Jahren nach Ablauf des Kalenderjahres, in dem sie fällig geworden sind."

Soweit es um Sozialversicherungsbeiträge aus dem Zeitraum nach Ihrem Amt als Geschäftsführer geht, brauchen Sie sich gar keine Sorgen zu machen.

Andernfalls können Sie durch die kostenlose Rückfragemöglichkeit Ihre Informationen präzisieren. Wichtig wäre vor allen Dingen, ob seinerzeit möglicherweise strafrechtliche Konsequenzen gegen Sie anhängig waren wegen Vorenthaltens von Arbeitsentgeld (§ 266a StGB), soweit die Beiträge überhaupt den Zeitraum Ihrer Bestellung als Geschäftsführer betreffen.

Ergänzung vom Anwalt 26.06.2009 | 07:58

ich hatte Ihre Ergänzung nicht gesehen:

Die Tatsache, dass die GmbH später in Insolvenz ging, ist unerheblich. Für die Feststellung Ihrer möglichen Haftung finden die Gesetze aus der Zeit Ihrer Geschäftsführerschaft (also bis 2000 offensichtlich) Anwendung. Und eine Info wäre für eine weitere Bewertung noch wichtig, soweit es Beiträge aus Ihrer Zeit betrifft:

Gab es irgendwelche Maßnahmen, wie z.B. zwischenzeitliche Betriebsprüfungen, Mahnungen etc.? Diese könnten sich nämlich u.U. verjährungshemmend zu Ihren Ungnsten auswirken!

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