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Haftung / Ausschluss Gesundheitswesen

| 12.08.2011 14:18 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Guten Tag,
ich (kaufm. Ausbildung, keine Möglichkeit eine Berufshaftpflicht für Heilberufe abzuschließen), möchte zusammen mit einer Heilpraktikerin im Nebenerwerb Tätig werden. Es sollen Nichtraucherkurse gehalten werden. Ich werde die „Dozententätigkeit" übernehmen, die Heilpraktikerin wird den Teilnehmern Injektionen in Akupunkturstellen im Ohr verabreichen. Der Inhalt der Spritzen ist grundsätzlich harmlos. Sollte es dennoch zu „Komplikationen" kommen (allergische Reaktionen, Entzündungen …) ist die Heilpraktikerin über die eigene Berufshaftpflicht abgesichert.
Frage: Wie sieht das bei mir aus. Gibt es für meine „Dozententätigkeit" eine Beratungshaftung (wie bei Banken z.B.) die mich für o.g. „Komplikationen" mit haftbar macht?
Wenn ja: Kann ich die Haftung ausschließen (z.B. Vertrag mit der Heilpraktikerin) ohne mit jedem einzelnen Kursteilnehmer einen Haftungsausschluss zu vereinbaren?
Ihre Empfehlung?

Vielen herzlichen Dank.

12.08.2011 | 15:12

Antwort

von


(821)
Hussenstraße 19
78462 Konstanz
Tel: 07531-9450300
Web: http://www.anwaltskanzlei-dotterweich.de
E-Mail:

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage Ihrer Schilderung summarisch gerne wie folgt beantworte:

Ein Haftungsausschluss im Innenverhältnis mit der Heilpraktikerin erscheint untauglich, Sie vor etwaigen Ansprüchen eines Geschädigten zu schützen, sofern sie für diesen (also im Außenverhältnis) nicht erkennbar getrennt auftreten.

Für Sie steht eine Mithaftung als Gesamtschuldner (§ 421 BGB: Gesamtschuldner , § 426 BGB: Ausgleichungspflicht, Forderungsübergang ) im Raum, gegen die Sie sich nicht über eine Berufshaftpflichtversicherung absichern können, wenn Ihnen die Handlung der Heilpraktikerin zugerechnet wird.

Da die Teilnehmer Ihrer Kurse vor der Injektion ohnehin eine detaillierte Einwilligungserklärung abgegeben haben sollten, erscheint es möglich, dass diese separat eine Verzichtserklärung hinsichtlich eines Vorgehens gegen Sie abgeben. Auch kann es ratsam sein, die Blöcke „Vortrag" und „Heilpraktikerbehandlung" deutlich von einander abzutrennen.

Vor einer abschließenden Einschätzung ist eine gründliche Erörterung Ihres Geschäftsmodells unerlässlich, weshalb ich Ihnen dringend empfehle, einen Rechtsanwalt vor Ort mit der Detailprüfung zu beauftragen.

Mit freundlichen Grüßen

Michael Böhler
Rechtsanwalt


Bewertung des Fragestellers 13.08.2011 | 10:02

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