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Haftung


04.10.2007 12:12 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Thomas Bohle



S.g.Damen und Herren,
ich habe einen erwachsenen Sohn (35 Jahre), der in der Computerbranche freiberuflich tätig ist. Trotz mehrmaliger Erinnerungen hat mein Sohn bislang keine Altersversorgung oder anderweitigen Rücklagen aufgebaut, noch ist die Absicht zu erkennen, dies künftig zu tun.
Ich habe die Befürchtung, dass im Falle einer längeren Arbeitslosigkeit oder auch Berufsunfähigkeit des Sohnes ich als Vater gesetzlich verpflichtet bin, meine bescheidenen Ersparnisse für das Alter an den Sohn abgeben zu müssen.
Kann es sein, dass eventuell auch mein 2. Sohn, der relativ sparsam ist und vorausschauend denkt, diesbezüglich in die Pflicht genommen wird?
Könnten Sie mich bitte über die gesetzliche Situation informieren.

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Sehr geehrter Ratsuchender,


der zweite Sohn kann als Bruder nicht zu Zahlungen herangezogen werden.

Soweit die gute Nachricht.


Bei Ihnen als Vater sieht es in der Tat etwas anders aus, da Verwandte in gerader Linie (also Sie als Vater Ihrem Sohn) nach § 1601 BGB verpflichtet sind, einander Unterhalt zu gewähren.

Dem Grunde nach KÖNNTEN Sie also tatsächlich zu Unterhaltszahlungen verpflichtet werden.


Allerdings hilft Ihnen insoweit die Rechtsprechung, als diese Pflicht dann entfällt, wenn die Bedürftigkeit mutwillig herbeigeführt wird.

Und dieses wird wohl zu bejahen sein, wenn der Sohn keine eigene Vorsorge trifft, so dass Sie sich also nicht allzu große Sorgen machen sollten.



Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle
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