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Haftstrafe Verhindern


03.11.2005 00:46 |
Preis: ***,00 € |

Steuerrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Christian Kah



Sehr geehrter Damen und Herren,

Ich habe ein ziemlich großes Problem.

Ich soll wegen 150 nicht abgeleisteten Arbeitsstunden für 6 Monate in Haft.
Am besten fange ich mal von ganz vorn an und schildere ihnen das Problem.

Ich wurde am 02.06.2004 wegen fahrlässigen Vollrausches zu einer Freiheitsstrafe von 6 Monaten und einer Geldstrafe von 1000€ verurteilt. Ausgesetzt zur Bewähung.
Der Richter sage mir damals das wenn ich hier keine Arbeit fine weg gehen soll und mir eine suchen soll. Das tat ich.
Fündig wurde ich bei einer deutschen Firma die in Frankreich arbeitet. Da ich keine abgeschlossene Ausbildung besitze sollte ich erst einmal ein Praktikum machen so das ich die Tauglichkeit für den gewählten beruf beweisen konnte.
Als ich dann schließlich eingestelt werden sollte wollte ich die Arbeitsstunden in eine geldstrafe umwandeln. Worauf ich auch 3-mal entsprechenden Antrag stellte.
Statt Umwandlung bekam ich eine Vorladung zu einer Anhörung.
Bei der Anhörung bat ich nochmals um Umwandlung, worauf ich zu hören bekam das ich erst einen Arbeitsvertrag vorlegen muss und dann vielleicht…weil der Richter mir nicht glaubte.
Ich fuhr wieder auf arbeit und sagte dies meinem chef, der aber vergas es mir einen Arbeitsvertrag zu geben und meinte wenn sie mir nicht glauben sollen sie ihn anrufen.
Als ich dann wieder heim fuhr hatte ich die Kündigung meiner Wohnung im Briefkasten worauf ich mir eine neue Wohnung suchen musste. Diese musste auch renoviert werden und der Umzug musste auch gemacht werden. In der Zwischenzeit sollte ich wieder zu einer Anhörung kommen zu der ich aber leider nicht erscheinen konnte weil unser Auto auf dem weg kaputt ging. Ich versuchte den Richter mehrmals anzurufen scheiterte aber immer an der vorzimmer-dame die mich nicht durchstellen wollte. Dann kam der Widerruf der Bewährung worauf ich Beschwerde einlegte. Aber auch das half nichts all die gründe warum ich die Arbeitsstunden nicht machte sind scheinbar egal. Jetzt soll ich am 14.11 im Knast antreten was ich aber auch erst dieses Wochenende als ich von arbeit kam erfuhr. Was ich auch erfahren hab ist das einiges von der post vom Gericht trotz Ummeldung noch an meine alte Adresse ging und ich mich darum nicht kümmern konnte. Ich habe einen Brief den die Post fand nachdem er einen Monat auf der straße lag. Ich weiß gar nicht ob ich alles bekommen habe. Und wovon ich nichts weiß darum kann ich mich doch auch nicht kümmern.

Wenn ich da jetzt wirklich rein muss hat mein chef eine 360000€ maschine umsonst gekauft weil er so schnell keinen Ersatz findet. Demnach kann er zusperren. Meine Wohnung kann ich in der zeit auch nicht mehr ausräumen weil ich kein Auto habe. Zudem habe ich 3Monate Kündigungsfrist. Und zu guter letzt hab ich wenn ich wieder komme keine arbeit mehr.

Gibt es eine möglichkeit das alles noch zu ändern?

Es gibt auch noch einiges mehr an gründen die alle zusammen dazu geführt haben das die Arbeitsstunden nicht abgeleistet wurden. Das einzige was ich will ist meine Lage persönlich einem Richter darzulegen und nicht das nach Aktenlage entschieden wird. Wenn er dann immer noch der Meinung ist muss ich halt ins Gefängnis. Aber nachdem ich mein Leben nachweißlich geändert habe, bin ich der Meinung das das so wie es ablaufen soll nicht fair ist.
Vor allem weil ich genau das tat was der Richter mir damals sagte.


Vielleicht können sie mir noch helfen?!


-- Einsatz geändert am 03.11.2005 00:45:28
Guten Tag,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Um Ihnen möglichst schnell helfen zu können, schließlich drängt die Zeit, bitte ich Sie um Übersendung des Bewährungsbeschlusses, der Anhörungsprotokolle, Ihrer Beschwerde und des Bewährungswiderrufes. Bitte übersenden Sie die Dokumente möglichst per Fax (03641 422940) oder per E-Mail (ck@kanzleikah.de) an mich. Sodann erhalten Sie die Beratung umgehend per E-Mail. Evt. wird es notwendig sein, dass Sie dann einen Verteidiger beauftragen. Ich stehe Ihnen auch diesbezüglich gern zur Verfügung.


Ich hoffe, Ihre Anfrage zunächst hinreichend beantwortet zu haben und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Christian Kah
-Rechtsanwalt-

www.net-rechtsanwalt.de
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www.online-einspruch.de
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