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Haftpflicht


| 13.03.2006 09:28 |
Preis: ***,00 € |

Versicherungsrecht, Privatversicherungsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Stefan Steininger



Sehr geehrte Damen und Herren,
am 11.März 2006 abends war ich bei meinem Freund zu Besuch. Unter anderem hat er erwähnt, daß ein kleines Bild, eine ca 10cm große Grafik ca. 500 Jahre alt hat.Obwohl mich eigentlich Kunst nicht interessiert wollte ich es sehen und so ein altes Stück in der Hand haben. Er hat`s geholt und ich bin rauchen gegangen.Normal rauchen wir auf dem Balkon aber weil es sehr kalt war hat er eine Ausnahme am WC erlaubt und dort geraucht..Nun ich habe das kleine Bild in der linken Hand gehabt und mit rechte Hand für ein Moment Wasserknopf gedruckt um die Asche im Klo auszuspülen wenn mir plötzlich das kleines Stück ins spülende Wasser hergefallen. Es war ein Augenlick, ich könnte das nicht mehr retten, es war sofort und endgültig weggespült.Mein Freund stand bei mir in dem Moment war er wie versteinert, das Blatt kostete 6000 Euro.
Es war mein Fehler und ich wil nicht meinen Freund nicht in Stich lassen habe aber kein Gled um das zu ersetzen. Ich habe eine Privathaftpflichtversicherung, aber ich habe Angst dieser Fall zu melden aus zwei Gründen:
1. Diese Geschichte entspricht der Wahrheit, klingt aber unglaubwürdig weil man sowas einfach nicht am WC macht.
2. Ich habe die Versicherung erst seit zwei Wochen, sie gilt seit 1.März 2006 was der Eindruck als "komischer Zufall" wecken kann.
Was soll ich machen, welche Risiken oder Konsequenzen lauern auf mich?
Mit freundlichen Grüßen

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Sehr geehrte Fragestellerin,
sehr geehrter Fragensteller,

Ihre Online-Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der von Ihnen übermittelten Informationen wie folgt beantworten:

Natürliche gebe ich Ihnen Recht, dass der von Ihnen geschilderte Schadensverlauf etwas „komisch“ anmutet.

Nichtsdestotrotz sollten Sie den Schaden Ihrer Versicherung melden. Der Geschehensablauf dürfte unstreitig sein, so das Sie verpflichtet sind, den Schaden zu ersetzen. Damit nicht sie selbst in Anspruch genommen werden, müssen sie rechtzeitig ihre Versicherung informieren. Nur so waren sie Ihre Rechte, um eventuell gegen den Versicherer vorzugehen. Die Schadensmeldung muss nämlich gemäß der allgemeinen Versicherungsbedingungen unverzüglich, in der Regel spätestens innerhalb einer Woche schriftlich bei der Versicherung eingehen. Sehen Sie hierzu bitte nochmals in Ihren Versicherungsvertrag.

Wie es dann weitergeht, ist natürlich schwer zu sagen. Es ist davon auszugehen, dass die Versicherung im Hinblick auf das Geschehen und die Höhe des Schadens nicht direkt Zahlungen leisten wird. Insoweit werden sie den Ablauf genau darlegen müssen. Auch der geschädigte wird natürlich befragt werden.

Der Versicherung steht regelmäßig ein vertragliches Kündigungsrecht beim Schadenseintritt zu. Genaueres müssen Sie auch Ihrem Vertrag entnehmen. Insofern besteht das Risiko, dass die Haftpflicht den Vertrag kündigt.

Möglich ist auch, dass man ihnen einen Versicherungsbetrug zunächst unterstellen wird. Hier wird man jedoch die Täuschung nachweisen müssen, da diese nicht vorliegt, wird es auch hierzu keinem Ergebnis kommen.

Alles in allem kann ich Ihnen nur raten, umgehend den Schaden schriftlich bei ihrer Versicherung zu melden und dabei alle Angaben wahrheitsgemäß zu machen. Alles andere würde ihre vertragliche Situation verschlechtern und könnte bei falschen Angaben erheblicher strafrechtliche Konsequenzen haben.

Ich hoffe, Ihre Frage hinreichend beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Für evtl. Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Stefan Steininger
Rechtsanwalt

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