Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
480.252
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Haftfähigkeit


16.07.2007 17:56 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht



Es besteht in einem kommenden Prozess die Möglichkeit das trotz zwischenzeitlich abgelaufener Bewährungsstrafe diese nicht erlassen wird. Das schreibt mir das Amtsgericht heute. Ich bin in gleicher Sache Rückfällig geworden. Das soll dann sein, wenn ich jetzt erneut zur Freiheitsstrafe verurteilt werde!
Da ich jedoch sehr krank bin, Bluthochdruck und 24-Std.-Sauerstoffabhängig, stellt sich sicherlich die Frage der Haftunfähigkeit.-Oder?- Beim zweiten Prozess vor 14 Tagen mußte dieser schon am Anfang wegen Bluthochdruck (Arzt war dabei) abgebrochen werden. Ich begab mich sofort ins Krankenhaus.
Das nun mal im Groben. Wie stellt das sich denn nun bei mir mit der Haftfähigkeit? Freue mich auf Antwort.

Notfall?

Jetzt vertrauliche kostenlose Ersteinschätzung von einem erfahrenen Anwalt erhalten!

Feedback noch heute.

Kostenlose Einschätzung starten
Guten Abend,

unabhängig von der Frage der Haftfähigkeit müsste zunächst geprüft werden, ob durch das gerade laufende Verfahren ein Widerruf der Bewährung
aus dem ersten Verfahren ÜBERHAUPT MÖGLICH ist bzw. OB überhaupt mit einer Verurteilung zu rechnen ist.

Werden Sie in diesem Verfahren anwaltlich vertreten?

Die zweite Frage, ob Sie eine etwaige Freiheitsstrafe antreten müssen, bestimmt sich nach den §§ 455 ff. StPO. Bei Vollzugsuntauglichkeit können Sie beantragen, dass die Vollstreckung der Haftstrafe aufgeschoben wird.

Die Voraussetzungen für eine krankheitsbedingte Vollzugsunfähigkeit sind jedoch SEHR HOCH.

Wenn Ihnen in der Haft keine nachgewiesene Lebensgefahr droht und Ihre Krankheit dort auch behandelt werden kann (bspw. durch med. Betreuung, Unterbringung im Gefängniskrankenhaus, mobiles Sauferstoffgerät usw.) wird es sehr schwierig mit dem Haftaufschub durchzudringen. Hierbei kommt es jedoch auf die DETAILS Ihrer Krankheit an.

Um die Frage der Haftunfähigkeit in Ihrem Fall also umfassend prüfen zu können, bräuchte ich detailierte ärztliche Atteste über Ihre Erkrankung und die täglich notwendigen Behandlungen und Medikationen.

Schicken Sie mir doch mal das Schreiben des Amtsgerichts (per Mail: amann@akk-kanzlei.de; per Fax: 06151.5043728), das Sie heute erhalten haben und rufen mich heute bis 19:00 oder morgen Vormittag ab 12:00 unter (06151 / 504 37 -00) an.


Mit freundlichen Grüßen


Thomas M. Amann
Rechtsanwalt
FRAGESTELLER 30.12.1899 /5.0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 60124 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Meine Frage wurde verständlich und ausführlich beantwortet. Vielen herzlichen Dank! ...
FRAGESTELLER
4,6/5,0
Klar und unumwunden im Ganzen zu empfehlen ! ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Die Antworten auf meine Fragen waren ausführlich und verständlich. ...
FRAGESTELLER