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Hafteintritt bezahlen

10.01.2015 03:41 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von


Zusammenfassung: Durch eine Geldzahlung kann Strafhaft nur dann verhindert, wenn es um eine Ersatzfreiheitsstrafe geht. Bei einer normalen Freiheitsstrafe können sich Verurteilte dagegen nicht "freikaufen". Bei einer normalen Freiheitsstrafe ist allerdings eine Entlassung nach 2/3 der Haftzeit möglich.

Hallo,

Meine frage ist ich muss in 2 Wochen Haft eintreten Offener Vollzug für 3 Monate


Könnte ich irgendwie Geld anbieten für die 3 Monaten Haft das ich es bezahle und nicht in den Haft dann muss gibt es so ein Möglichkeit das ich denen für 3 Monaten Haft bezahle.


Oder Was könnte ich dagegen tuen. Ich arbeite nicht habe 3 Kindern und bin verheiratet.


Und ich muss 3 Monate ins Gefängnis ich habe gehört wenn ich da gut mitmache

könnte ich in 2 Monate raus kommen ist es wirklich wahr.





10.01.2015 | 05:54

Antwort

von


(81)
Bleidenstraße 2
60311 Frankfurt
Tel: 069-348742380
Web: http://kanzlei-franz.com
E-Mail:

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Fragen möchte ich wie folgt beantworten:


1. Können Sie Geld zahlen, um die Haft zu vermeiden?

Falls Sie zu einer Geldstrafe verurteilt wurden, so handelt es sich bei Ihrer Haft um eine Ersatzfreiheitsstrafe. Zu einer Ersatzfreiheitsstrafe kommt es, wenn die Geldstrafe vom Verurteilten nicht gezahlt wird. In diesem Fall haben Sie die Möglichkeit, die Haft durch Bezahlung der Geldstrafe zu verhindern.

Falls Sie allerdings zu einer normalen Freiheitsstrafe verurteilt wurden, können Sie sich durch eine Geldzahlung leider nicht freikaufen.

Bitte prüfen Sie in Ihrer Ladung zum Strafantritt, um welche Art von Strafe es sich handelt. Bei einer Ersatzfreiheitsstrafe wird in der Ladung ausdrücklich darauf hingewiesen, dass Sie die Haft durch Bezahlung der Geldstrafe verhindern können.


2. Können Sie nach zwei Monaten entlassen werden?

Es ist richtig, dass Sie bereits nach 2 Monaten aus der Haft entlassen werden könnten. Das Gesetz sieht diese Möglichkeit in § 57 StGB vor. Von den meisten Gerichten wird dieses Gesetz allerdings nur bei einer normalen Freiheitsstrafe angewendet. Bei einer Ersatzfreiheitsstrafe müssten Sie dagegen wahrscheinlich die vollen 3 Monate absitzen.

Die Entlassung sollten Sie zur Sicherheit schriftlich beim zuständigen Gericht beantragen. Das Gericht wird insbesondere Ihr Verhalten in der Haft, Ihre Persönlichkeit und Ihr Vorleben berücksichtigen.

Im Antrag sollten Sie vor allem erklären, dass Sie Ehemann und dreifacher Familienvater sind. Machen Sie bitte auch deutlich, dass Ihre Familie auf Sie angewiesen ist.



Ich hoffe sehr, dass ich Ihnen mit meinen Antworten helfen konnte. Über eine Bewertung würde ich mich freuen.


Mit freundlichen Grüßen
Rechtsanwalt Christian D. Franz


ANTWORT VON

(81)

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