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Hafte ich bei einer Untervermietung weiterhin als Bürge?


| 27.11.2011 08:51 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Sohn ist vor zwei Jahren zusammen mit zwei anderen jungen Leuten in eine Wohnung eingezogen, haben zusammen eine WG in Berlin aufgemacht. Mietvertrag haben alle drei unterzeichnet, jeder mit einem Bürgen. Mein Sohn möchte ausziehen, kann laut Immobilienauskunft (= Vermieter)jedoch nicht allein kündigen. Die zwei anderen jungen Leute möchten jedoch nicht kündigen! Mein Sohn möchte deshalb "untervermieten" , da er auf jeden Fall raus möchte. Dies bedeutet jedoch, dass ich weiter für den Immobilienvermieter der Ansprechpartener bin falls z.Bsp. Mietrückstände entstehen.
Wie kann ich meine Bürgschaft zurücknehmen?
27.11.2011 | 09:57

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

eine Bürgschaft kann grundsätzlich nicht mehr widerrufen werden, wenn diese einmal abgegeben worden ist, um den Hauptanspruch zu sichern.

Das bedeutet, dass Sie bei einer Untervermietung auch weiterhin als Bürge haften müssten.

Wenn Ihr Sohn jedoch aus dem Vertrag ausscheiden möchte, kann jedes Mitglied die Gemeinschaft aufkündigen und dann Zustimmung zur Kündigung des Mietverhältnisses verlangen (KG Berlin WuM 92, 323).

Das wäre auf jeden Fall die beste Lösung und die einzige, bei der Sie aus der Bürgschaft entlassen würden, wenn auch gleichzeitig der Hauptmietvertrag mit Ihrem Sohn endet.


Nachfrage vom Fragesteller 27.11.2011 | 11:36

Mietbürgschaft

Sehr geehrter Herr
Felix Hoffmeyer,

Vielen Dank für die schnelle Antwort. Möchte von dem Recht auf eine Nachfrage Gebrauch machen. Verstehe ich richtig, dass mein Sohn fristgerecht kündigen kann und die zwei Mitbewohner seiner Kündigung zustimmen müssen, (Formulierung etwas: „ Wir stimmen der Kündigung von……zu. „) d.h. sie selbst müssen nicht den Mietvertrag (gemeinsam unterzeichnet) kündigen?

Danke Ihnen und alles Gute, mfg Günther Schulz

Antwort bitte wieder an guci@gmx.net

Sorry, habe soeben dies Anfrage andersweitg verschickt (bin neu in diesem Portal)

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 27.11.2011 | 11:58

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihr Sohn sollte zunächst einmal die beiden Mitbewohner auffordern, seiner Kündigung zustimmen.

Wenn sich diese weigern sollten, kann er sie auf Zustimmung verklagen und ggf. auch Schadensersatz geltend machen.

Wenn diese der Kündigung zustimmen, wie von Ihnen formuliert, reicht dieses natürlich aus.
Mit dieser Zustimmung kann dann das Mietverhältnis aufgekündigt werden.

Wenn Sie noch weitere Fragen haben sollten, sprechen Sie mich bitte direkt per E-Mail an, da diese Plattform nur eine einmalige Nachfrage erlaubt, ich Ihnen aber weiterhin Auskunft geben möchte.

Über eine ggf. positive Bewertung würde ich mich freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Hoffmeyer
Rechtsanwalt


Bewertung des Fragestellers 27.11.2011 | 12:28


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