Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Haftbefehl was passiert nun?

05.12.2018 11:37 |
Preis: 25,00 € |

Zwangsvollstreckung, Zwangsversteigerung


Beantwortet von

Rechtsanwalt Michael Kinder


Hallo leider habe ich wegen Schulden einen Haftbefehl der aber noch nicht Vollstreckt wurde.
Ich habe bis 10.12 Zeit zu zahlen...
Meine Mutter hat nun die Schulden für mich an den GV per Überweisung bezahlt!.
Ich habe nun Angst das mein Arbeitgeber von dem Haftbefehl erfahren könnte oder ihn mittgeteilt bekommt?
I
Oder steht dieser gar im Führungszeugnis oder erweitertem?

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Sie brauchen sich wohl keine Sorgen zu machen: Nach dem von Ihnen geschilderten Sachverhalt handelt es sich um einen „Haftbefehl" im Rahmen der Zwangsvollstreckung. Dieser wird erlassen, wenn der Schuldner trotz Aufforderung des Gerichtsvollziehers nicht zum Termin beim Gerichtsvollzieher erscheint, um dort seine Vermögensverhältnisse anzugeben.
Durch den Haftbefehl soll die Abgabe der Vermögensverhältnisse (etwas vereinfacht ausgedrückt) erzwungen werden. Es handelt sich also rein um eine zivilrechtliche Beugemaßnahme, die nichts mit irgendwelchen strafrechtlichen Fragen zu tun hat.
Eine Unterrichtung des Arbeitgebers durch den Gerichtsvollzieher erfolgt nicht. Da die Angelegenheit mit strafrechtlichen Fragen nichts zu tun hat, erscheint der Haftbefehl selbstverständlich auch nicht im Führungszeugnis.
Ein gewisses Restrisiko besteht, da der Haftbefehl im Schuldnerverzeichnis des Amtsgerichts und in der Folge bei der SCHUFA eingetragen wird und auch im amtlichen Vollstreckungsportal einzusehen ist. In der Praxis ist aber wohl kaum damit zu rechnen, dass Ihr Arbeitgeber über Sie eine SCHUFA Auskunft einholt.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Nachfrage vom Fragesteller 05.12.2018 | 12:14

Vielen dank für die schnelle Antwort!
Brauch man einen Grund oder kann jeder in das Vollstreckunsportal schauen ? z.b Nachbarn, Freunde, Arbeitgeber etc?
Wird der Haftbefehl nach Zahlung daraus gelöscht oder steht er für immer in diesem Vollstreckungsportal und der Schufa?

Vielen dank!

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 05.12.2018 | 13:08

Jeder kann Einsicht nehmen. Die Daten aus dem Schuldnerverzeichnis beim Amtsgericht werden bei der SCHUFA nach drei Jahren gelöscht.
Wenn Sie jedoch der SCHUFA nachweisen, dass das Amtsgericht die Eintragung gelöscht hat (muss erfolgen wenn alles (!) bezahlt ist), werden die Daten bei der SCHUFA sofort gelöscht.

FRAGESTELLER 30.12.1899 /5,0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 67459 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Git begründete Antwort. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Schnelle und kompetente Antwort. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Alles wie erwartet. ...
FRAGESTELLER
Jetzt Frage stellen