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Haftbefehl und nun auf der Flucht

19.10.2007 11:48 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von


Hallo !

Es geht um meinen Freund die 2100 Euro zu zahlen hat ans Gericht, weil er finanziell nicht konnte bat er um sozialstunden, musste irgendwie über 300 machen hat bis vor einem monat 130 schon gemacht, da er aber ein alkoholproblem hatte, teilte er mit das er in die Klinik geht, per Fax und war dann dort, hatte inzwischen arbeit gefunden und als sein 1 arbeitstag war kam die polizei mit nem Haftbefehl er war aber nicht daheim..., die frau im gericht die das wohl bearbeitet ist im urlaub ud die vertretung will sich nicht drum kümmern
Und jetzt ist er wohl auf der Flucht weil er das klären will und arbeiten möchte, kann man da was machen?? oder weniger??

19.10.2007 | 16:13

Antwort

von


(68)
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60311 Frankfurt am Main
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Sehr geehrte Fragestellerin,

vorweg möchte ich Sie darauf hinweisen, dass diese Plattform eine ausführliche und persönliche Rechtsberatung nicht ersetzen kann, sondern ausschließlich dazu dient, eine erste überschlägige Einschätzung Ihres Rechtsproblems auf Grundlage der von Ihnen übermittelten Informationen von einem Rechtsanwalt zu erhalten.

Durch Hinzufügen oder Weglassen weiterer Sachverhaltsangaben Ihrerseits kann die rechtliche Beurteilung anders ausfallen.

Aufgrund Ihrer Angaben beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Es steht grundsätzlich im Ermessen der Staatsanwaltschaft als Vollstreckungsbehörde eine Geldstrafe in Arbeitsstunden umzuwandeln.

Aufgrund mangelnder Leistungsfähigkeit Ihres Freundes wurde ihm der Antrag auf Umwandlung in der Vergangenheit gewährt. Da die Ableistung der Arbeitsstunden nach wie vor Strafcharakter besitzt, ist der Staatsanwaltschaft natürlich an einer Erfüllung gelegen.

Sofern die Arbeitsstunden nicht geleistet oder die Geldstrafe nicht bezahlt wird, kann die Staatsanwaltschaft einen Haftbefehl beantragen. Aufgrund dieses Vollstreckungshaftbefehls müsste Ihr Freund dann den Rest der noch nicht bezahlten oder abgearbeiteten Strafe in einem Gefängnis absitzen.

Durch Zahlung der Geldstrafe und Vollstreckungskosten kann die Vollstreckungshaft jedoch abgewendet werden.

Über den hierzu erforderlichen Geldbetrag informiert die zuständige Staatsanwaltschaft bei Auskunftsersuchen.

Natürlich könnte die Staatsanwaltschaft als Vollstreckungsbehörde auch den Haftbefehl wieder aufheben und weiter die Ableistung von Arbeitsstunden gewähren.
Hierfür müssten aber erhebliche Gründe dargelegt werden, warum Ihr Freund die Arbeitsstunden nicht bedient hat.

Der Beginn einer Entziehungstherapie hätte dringend der Zustimmung der Staatsanwaltschaft bedurft. Da sich Ihr Freund dem Anschein nach selbständig der Verpflichtung zu Ableistung von Arbeitsstunden entzogen hat, wird die Staatsanwaltschaft in dieser Angelegenheit wohl kaum noch mit sich verhandeln lassen.

Gegen Ihren Freund könnte aber natürlich auch wegen einer anderen Angelegenheit ein Haftbefehl erlassen worden sein, der nicht mit der bestehenden Vollstreckung der Geldstrafe zusammen hängt.

Für weitere Verhandlungen mit der Staatsanwaltschaft sollten Sie deshalb unbedingt einen Rechtsanwalt hinzuziehen, der die zunächst die Gesamtumstände genauer überprüfen kann.

Für Rückfragen oder weiterer Interessenvertretung stehe ich gerne zur Verfügung.

Ich hoffe, Ihnen eine erste rechtliche Orientierung gegeben zu haben und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Michael Euler
Rechtsanwalt


ANTWORT VON

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