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Haftbefehl? Unterhalt?

18.06.2012 14:25 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Ich bin vor einem Jahr während eines laufenden verfahrens nach thailand ausgewandert. Die klageschrift wegen verletzung der unterhaltspflich nach § 170 ist mir damals zugestellt worden in Deutschland. Der Termin zur Gerichtsverhandlung konnte mir nicht mehr zugestellt werde da ich zu diesem Zeitpunkt bereits abgemeldet war mit meiner neuen anschrift in thailand. Meine frage ist nun wie erfahre ich nun ob ein Haftbefehl wegen der sache besteht oder gegen mich etwas vorliegt. Ein freund meinte ich solle einen anwalt beauftragen der könne ins bundeszentralregister sehen. Ich weiss aber nicht ob diese Auskunft stimmt.

Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage. Ihre Frage beantworte ich hinsichtlich Ihrer Angaben folgendermaßen.

Wegen eines eventuellen Haftbefehls sollten Sie in der Tat einen Anwalt beauftragen, der dann bei der Erimttlungsbehörde (Staatsanwaltschaft) nachfragt. Und wenn tatsächlich ein Haftbefehl besteht, kann der auch unter Umständen wieder außer Vollzug gesetzt werden. Darüber kann ein Strafverteidiger mit den Ermittlungsbehörden verhandeln.

Im Bundeszentralregister sind nach § 3 BZRG strafgerichtliche Verurteilungen eingetragen. Sollten Sie in Ihrer Abwesenheit verurteilt worden sein, können Sie grundsätzlich nach § 42 BZRG selbst Einsicht in das Register verlangen - Sie benötigen dazu keinen Anwalt.
Die kürzeste Tilgungsfrist im Bundeszentralregister beträgt 5 Jahre, so dass eine etwaige Verurteilung, die ggf. in Ihrer Abwesenheit erfolgt ist, dort noch eingetragen wäre.

Es werden Ihnen aber nicht automatisch über alle Verurteilungen Informtationen gegeben. So genannte kleinere Erstverurteilungen zu Geldstrafe von nicht mehr als 90 Tagessätzen oder zu Freiheitsstrafe von nicht mehr als 3 Monaten werden in der Regel nicht mitgeteilt, obwohl sie beim Bundeszentralregister eingetragen sind.

Auch zur Bewährung ausgesetzte Jugendstrafen von bis zu 2 Jahren werden in der Regel nicht mitgeteilt.

Wenn Sie erfahren möchten, ob das Zentralregister solche Eintragungen über Sie enthält, müssen Sie dies dem Bundeszentralregister mitteilen und dabei ein Amtsgericht benennen, bei dem Sie einen Registerauszug einsehen können (§ 42 BZRG). Das Amtsgericht benachrichtigt Sie dann davon, wann und wo Sie den Auszug einsehen können.

Ich darf Sie abschließend darauf hinweisen, dass diese Plattform eine ausführliche und persönliche Rechtsberatung nicht ersetzen kann. Es wird ausschließlich das Ziel verfolgt, eine erste überschlägige Einschätzung Ihres geschilderten Rechtsproblems auf Grundlage der von Ihnen übermittelten Informationen von einem Rechtsanwalt zu erhalten. Die von mir erteilte rechtliche Auskunft basiert ausschließlich auf den von Ihnen zur Verfügung gestellten Sachverhaltsangaben. Durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen im Rahmen Ihrer Sachverhaltsschilderung kann eine völlig andere rechtliche Beurteilung die Folge sein.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen einen ersten Überblick verschaffen und meine Ausführungen helfen Ihnen weiter. Sie können sich gern im Rahmen der Nachfrageoption auf diesem Portal mit mir in Verbindung setzen.

Über eine positive Bewertung freue ich mich.

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