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Häusliche Gewalt - Anzeige gefährliche Körperverletzung

| 27.01.2009 10:05 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle


Am letzten Samstag haben sich meine Frau und ich heftig gestrietet.Es eskalierte und ich rief die Polizei. Sie kamen auch promt. Wir wurden beide befragt. Ich sagte aus, dass meine Frau mir eine Flasche gegen den Kopf schlug, Sie sagte, sie hätte die Flasche willkürlich durch die Luft geworfen und ich hätte Sie danach die Kellertreppe hinabgestoßen. Ich habe eine Kopfverletzung (Attest liegt vor). Sie hat eine gebrochenen Arm. Nun möchten wir beide gerne das Thema aus der Welt haben. Wir möchten gerne entweder unsere Aussagen widerrufen oder schweigen (verheiratet). Was ist sinnvoller, damit bestenfalls die Statsanwaltschaft erst garkin Verfahren einletet. Die Polizei hat eine Strafanzeige wegen gefährlicher Körperverletzung gestellt (gegen beide als Tatverdächtigter und auch Opfer). Hiweis: Wir haben 2 Kinder. Ist es sinnvoll eine Reaktion der SA abzuwarten oder besser die Aussagen zu widerrufen bei der Polizei. Wir sind uns beide einig, dass es ja ganz anders war und es keine Übergriffe auf den jeweils anderen gab.

Sehr geehrter Ratsuchender,

durch den Vorfall wird zunächst ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung eingeleitet. Da es sich dabei nicht um ein Antragsdelikt handelt, wird und kann die Staatsanwaltschaft weiter ermitteln, unabhängig von Ihrem weiteren Vorgehen.

Fakt ist, dass Sie beide nicht unerhebliche Verletzungen davongetragen haben. Nach Ihrer Sachverhaltsdarstellung hat es bei der Aufnahme des Sachverhaltes gegenüber der Polizei von Ihnen und Ihrer Frau nach Ihrer weiteren Darstellung unzutreffende Anschuldigungen gegeben. Jeder hat behauptet, der andere hätte ihn verletzt, obwohl es keine Übergriffe gegeben hat.

Dieses können Sie auch jetzt bereits richtig stellen. Dazu können Sie Ihre Angaben jederzeit bereits bei der Polizei richtig stellen, bevor weitere Ermittlungen erfolgen. Damit besteht die Möglichkeit, dass das Verfahren hinsichtlich der Körperverletzung eingestellt wird. Da es sich um eine häusliche Angelegenheit gehandelt hat, ist diese Einstellung auch wahrscheinlich.

Das Verfahren muss aber nicht eingestellt werden, wenn die Staatsanwaltschaft der Meinung ist, dass Ihre Angaben unzutreffend sind und die Richtigstellung nicht den Tatsachen entspricht.

Schweigen Sie und Ihre Frau und warten auf eine Reaktion der Staatsanwaltschaft, sprechen die erheblichen Verletzungen dafür, dass die behaupteten Verletzungen durch den anderen Ehepartner erfolgt sind. In diesem Fall werden die Ermittlungen, Arztberichte etc., voraussichtlich fortgeführt werden. Schweigen Sie sowohl zur ersten Sachverhaltsdarstellung, als auch zum tatsächlichen Geschehen, stehen die ersten Angaben im Raum.

Insoweit ist es ratsamer den Sachverhalt richtig zu stellen.

Sollte wider Erwarten dann aber keine Einstellung erfolgen oder im Strafbefehlsverfahren entschieden werden, sollten Sie und Ihre Frau auf jeden Fall anwaltlich Hilfe in Anspruch nehmen.

Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle

Ergänzung vom Anwalt 31.01.2009 | 17:59

Leider gibt es offensichtlich Probleme mit dem Gebühreneinzug. Bitte sorgen Sie für eine Abstellung dieser Probleme.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle

Bewertung des Fragestellers 29.01.2009 | 08:17

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