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Häusliche Gewalt


| 17.11.2007 18:25 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht



Hallo,

mein Ex-Lebensgefährte und ich besitzen zusammen ein Haus (50/50). Ich war im Sept. 2006 mit 3 Kindern ausgezogen (2 aus 1. Ehe und 1 gemeinsames). Im Sept. 2007 haben wir uns darauf geeinigt, dass ich das Haus übernehme und er hat versprochen, auszuziehen. Ende Sept. 2007 habe ich ihm mitgeteilt, dass ich Ende Oktober wieder einziehen werde (da ich seit 01.10. ja auch die Raten bezahle). Bis dato ist er nicht ausgezogen und hat hohe Ansprüche innerhalb des Hauses, so belegt er insgesamt 6 Räume + Garage mit seinen Möbeln und sonstigen Sachen und blockiert Telefon und Internet. Eine Wohnung hat er, aber anscheinend noch nicht bezugsfertig und er kann mir auch nicht sagen, wann er ausziehen kann/wird.

Vor 3 Tagen ist die Situation eskaliert und er hat mich mit voller Wucht quer durchs Zimmer gestoßen. Ich bin nach hinten gestolpert und dann auf Hand und Knie gefallen. Ich habe die Polizei informiert und als sie mit meinen Ex-Lebensgefährten geredet hat, hat er behauptet, er hätte mich nicht angerührt. Im Gegenteil: Ich wäre auf ihn losgegangen. Die Polizeit hat gesagt, sie könnten nichts weiter machen und haben uns dann beide (!) ermahnt und alleine gelassen. Ich habe Anzeige erstattet und war am nächsten Morgen beim Arzt.

Mein Sohn (14 J.) hat den Streit zwischen dem Ex-Lebensgefährten und mir in seinem Zimmer mitgehört und hat auch bemerkt, als dann nachts die Polizei kam. Mein Sohn hat Angst. Um mich und/oder dass mir etwas angetan wird.

Welche rechtliche Möglichkeiten habe ich, die Kinder und mich zu schützen?

Habe ich eine rechtliche Möglichkeit, ihn aus dem Haus zu bekommen (im Grundbuch ist er noch als Eigentümer mit eingetragen - das wird erst in ein paar Monaten geändert - hat mit der Bank zu tun)?

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Sehr geehrte Fragestellerin,

ich würde Ihnen dringend empfehlen einen Anwalt vor Ort aufzusuchen (bitte weisen Sie den Anwalt darauf hin, dass er die Möglichkeiten von Prozeßkosstenhilfe prüfen soll) oder über die Rechtsantragsstelle Ihres zuständigen Amtsgerichts einen sog. Antrag auf Gewaltschutz zu stellen.
Damit haben Sie die Möglichkeit aufgrund der Gewaltausübung Ihres Ex-Freundes die Zuweisung der Wohnung an Sie sowie weitere Schutzanordnungen zu beantragen.
Es handelt sich hier um einen Antrag auf Zuweisung einer gemeinsam genutzten Wohnung zur alleinigen Nutzung in Fällen häuslicher Gewalt im Rahmen einer einstweiligen Anordnung. Sie können beantragen, dass die Entscheidung aufgrund der besonderen Dringlichkeit ohne mündliche Verhandlung ergeht.
Sie müssen den Sachverhalt umfassend und genau schildern, ein ärztliches Attest sowie eine eidesstattliche Versicherung, wonach Sie gegenüber dem Gericht versichern, den Sachverhalt wahrheitsgemäß widergegeben zu haben, beilegen. Eine entsprechende Erklärung sollte auch Ihr Sohn abgeben.
Außerdem sollten Sie - trotz des Verhaltens der Polizei - Strafantrag gegen Ihren Ex-Freund stellen.
Ich wünsche Ihnen viel Erfolg
und verbleibe
mit freundlichen Grüßen

Eva Tremmel-Lux
Rechtsanwältin

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