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Häufiger und langer Besuch der Freundin meines neuen Mitbewohners


| 13.08.2007 15:04 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von

Rechtsanwalt Thomas Bohle



Sehr geehrte Damen und Herren,

Ich wohne in einer 3 Personen WG. Wir sind alle als gleichberichtigte Mieter eingetragen. Kürzlich hatten wir einen Bewohnerwechsel. Der dritte Mitbwohner und ich haben vor einigen Jahren diese WG gegründet. Wir wohnen beide noch hier.

Nun hat sich folgende Situation entwickelt. Aufgrund der Fernbeziehung des neuen Mitbewohners leben die beiden entweder bei Ihr oder hier bei uns in der Wohnung. Dies sind regelmässige Wechsel, ca. alle zwei bis drei Wochen. In dieser Länge findet dann auch der Aufenthalt statt. Dies war schon ca. dreimal der Fall. Ihr Aufenthalt hier summiert sich wohl dann bis jetzt auf ca. sechs Wochen. Tendenz steigend.

Ich fühle mich von der Regelmässigkeit und Länge des Besuches belästigt und habe dies schon eingewandt. Ich wurde jedoch nicht beachtet.
Scheinbar hat Er vor Sie als eine Art vierte Bewohner zu etablieren.

Nun würde ich gerne wissen, wo die Grenze zwischen dem Besuchsrecht und einer quasi Untervermietung ohne die Einwilligung der anderen WG-Bewohner oder Vermieterin ist, damit ich diesen Dauerzustand beenden kann.Welche Voraussetzungen müssen dazu vorliegen und wie kann ich sie beweisen und durchsetzen? Falls dem nicht möglich ist.
Kann ich eine Kostenerstattung von der Dame verlangen?

Vielen Dank und beste Grüsse

Sehr geehrter Ratsuchender,


Besuch kann für die Zweit von sechs bis acht Wochen auch ohne Einwilligung der Mitbewohner aufgenommen werden.

Allerdings darf es sich auch dann nicht um eine Art Untermiete handeln, bzw. eie Daueraufnahme darstellen.

Und genau das liegt nach Ihrer Schilderung aber vor, so dass Sie dieses letztlich untersagen können. Hierzu müssen Sie tatsächlich die Zeiten dokumentieren; wird dem Unterlassungsanspruch keine Folge geleistet, wird die Trennung unausweichlich sein. Dabei kommt es aber auf die genaue vertragliche Beziehung an, so dass der Vertrag näher geprüft werden sollte.

Eine Kostenerstattung können Sie zwar verlangen, wobei Sie dann aber darauf achten müssen, dass Sie mit dem Erstattungsanspruch nicht auch das Dauerwohnrecht akzeptieren. Sie müssen also deutlich machen, dass mit der Kostererstattung KEINE Genehmigung verbunden ist.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle

Nachfrage vom Fragesteller 13.08.2007 | 16:47

hat dieser Besuch von sechs bis acht Wochen am Stück zu erfolgen?
Oder darf er auch mit Unterbrechnungen sein? Bezeigt es scih immer nur auf eine Person? Beginnt diese Frist quasi wieder bei Null wenn eine andere Person eintrifft?

Vielen Dank

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 13.08.2007 | 16:51

Sehr geehrter Ratsuchender

Ihre Nachfragen möchte ich wie folgt beantworten:



Hat dieser Besuch von sechs bis acht Wochen am Stück zu erfolgen?

Nein!

Oder darf er auch mit Unterbrechnungen sein?

Ja!

Bezeigt es scih immer nur auf eine Person?

Nein!

Beginnt diese Frist quasi wieder bei Null wenn eine andere Person eintrifft?

Nein!




Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle

Bewertung des Fragestellers |


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"Hätteausführlicher sein können. Immerhin hat die Antwort 20€ gekostet. Eine Antwort zum selben Thema zum gleichen Preis war deutlich ausführlicher verfaßt. 10 Minuten hat es nicht gedauert diese Antwort zu tippen. Ausserdem wieß sie Rechtschreibefehler auf. "