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Händler weigert sich trotz Garantie Mängel zu beseitigen


01.02.2006 17:54 |
Preis: ***,00 € |

Kaufrecht



Gebrauchtwagen VW Golf 4 TDI 63900 km BJ 2000.Kaufdatum 03.01.2006 Kaufpreis 8900€
Händler
1.Reklamation ->06.01.2006 Zahnriemen und Klopfgeräusche vorne links.-> Händler sagt Klopfgeräusche kommen vom Unterbodenfahrschutz der locker gewesen sei,FZG wurde auf die Hebebühne genommen und angeblich gerichtet!Bei der Heimfahrt immer noch Klopfgeräusch!
2.Reklamation->11.01.06 ESP/ABS Leuchte an-Händler sagt erstmal abwarten.
3.Reklamation-> 19.01.2006-> Klopfgeräusch - Handler sag da ist nichts alles in Ordnung!!
4.Reklamation->21.01.2006-> FZG zu ATU gebracht (Handler geht ja nicht darauf ein!)weil Klopfgeräusche immer stärker und ESP/ABS immer noch leuchtet- Diagnose bei ATU -> Bremsbeläge und Scheiben komplett abgefahren unter Minimum!! und vorne Links Domlager und Lenkstange komplett ausgeschlagen El.Fehler im Stromkreis Querbeschleunigungssensor defekt!!
5.Reklamation bei Händler->23.01.06-> Mit ATU Diagnose zum Händler dieser sagt :Die wollen nur Geld machen Lenkstange ist nicht defekt! Vorder Bremsbeläge wurden erneuert!Wegen ESP Licht wieder Vertröstet!
6.Reklamation->26.01.2006->wieder wegen ESP LAMPE ->Diesmal wurde der Querbeschleunigungssensor getauscht und diesmal in Ordnung!Wieder wegen Klopfgeräuschen nachgefragt und wieder wurde der Schaden als nicht vorhanden Abgetan!!.
Da ich aber sehr viel Fahren muss und ich es langsam mit der Angst bekam weil das Klopfgeräusch so schlimm war bin ich in meine Vertauenswerkstatt gefahren und nun der schock!!
Federbeine ausgeschlagen rechts und links
Lenkstange ausgeschlagen links
Axialgelenk defekt
Stoßdämfer kaputt rechts und links
Domlager ausgeschlagen rechts und links
hintere Bremsen ebenfalls total am Limit!
Der ganze Spaß hat mich nun 764€ gekostet.
Mit dem Fahrzeug wurde mir eine Garantieversicherung mitverkauft.Und die Gewährleistung nicht ausgeschlossen!
Heute war ich beim Händler (er hat eine eigene Werkstatt und müsste die Schäden bemerkt haben)der hat mich nur ausgelacht und beharrt immer noch darauf das das Auto in Ordnung gewesen sei!Er hat gesagt das ich von Ihm keinen Cent bekomme ich hätte alles bei Ihm machen sollen aber wie oft soll ich noch dahin und stundenlag warten und nichts passiert!!!!!
Ich habe das Auto 29 Tage bin ca 1200 km gefahren (200km davon alleine zum Händler)Er will mir nichtmal 500€ geben.
Habe ich irgendeine Möglichkeit die Kosten ersetzt zu bekommen?
Für Ihre Hilfe bin ich sehr dankbar

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Sehr geehrter Fragesteller,

ich bedanke mich für Ihre Anfrage und kann Ihnen diesbezüglich folgendes mitteilen:

Grundsätzlich haben Sie gem. §§ 433,437 Nr.1 BGB bei mangelhafter Sache das Recht auf Nacherfüllung, wenn der Mangel zur Zeit des Gefahrübergangs vorgelegen hat. Da es sich bei Ihnen um einen Verbrauchsgüterkauf handelt, ist dies irrelevant, da gem. § 476 BGb eine Beweislastumkehr vorliegt, das bedeutet, dass bei Auftreten eines Mangels innerhalb von 6 Monaten vermutet wird, dass der Mangel bereits bei Gefahrübergang vorlag.

Das Recht auf Nacherfüllung bedeutet, dass Sie dem Verkäufer die Möglichkeit geben müssen, den Mangel zu beseitigen. Erst wenn dieser sich weigert, eine Schadensbehebung vorzunehmen, können Sie das Auto irgendwo anders reparieren lassen und die dort entstandenen Kosten als Schadensersatz geltend machen.
Grundsätzlich muss ihm eine Frist zur Nachbesserung gesetzt werden, nach deren fruchtlosem Ablauf die Nachbesserung von jemand anderem ausgeführt werden kann. Oder eben eine vollständige Weigerung.

Hier haben Sie jedoch auch die Möglichkeit wegen positiver Vertragsverletzung gegen den Händler vorzugehen.

Ich hoffe, dass ich Ihnen im Rahmen der Erstberatung auf Grund Ihrer Angaben eine erste rechtliche Orientierung geben konnte.

Falls Sie noch Fragen haben sollten oder eine Mandatierung zur Durchsetzung Ihrer Ansprüche in Erwägung ziehen sollten, können Sie sich jederzeit gerne an mich wenden.

Mit freundlichen Grüßen

Christine Gerlach
Rechtsanwältin
gerlach@internetkanzlei.de
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