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Händler verweigert Ausbesserung

16.02.2019 01:26 |
Preis: ***,00 € |

Kaufrecht


Beantwortet von


Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe mir August 2018 ein Gebrauchtwagen bei einem Händler gekauft, inklusive einem Jahr Gewährleistung und Garantie. Das Auto hatte mal einen Frontschaden der ausgebessert wurde. Zwei Monate nach dem Kauf ist mir aufgefallen, dass das (in Fahrtrichtung) rechte Tagfahrlicht deutlich dunkler bzw im Vergleich zum linken nahe zu kaum leuchtet. Dies erfolgte innerhalb der ersten 6 Monate nach Kauf. Er sagte zu, dass er den Scheinwerfer tauscht. Leider hat sich das beruflich bis Dezember hingezogen. Im Oktober hatte ich einen leichten Auffahrunfall, bei dem letztlich die Halterungen der Scheinwerfer gebrochen sind. Daher sagte der Händler dass er sie nicht tauschen kann. Ich habe dann gestern (17.02.19) erneut gefragt weshalb. Er sagt, dass er sie nicht reklamieren kann, hat mir aber nach langen hin und her angeboten dass ICH einen neuen Scheinwerfer kaufe und er ihn einbaut bzw. er einen kauft und wir uns die Kosten teilen.

Der Mangel des Scheinwerfers war vor meinem Unfall vorhanden und das kann ich bildlich belegen.
Jedoch weigert er sich mittlerweile vehement diesen Scheinwerfer (im Sinne der Gewährleistung zu tauschen, da ich ihn ja kaputt gemacht habe (gebrochene Halterungen) und er daher damit nichts mehr anfangen kann , weiterhin behauptet er, dass beide Scheinwerfer zum Kaufzeitpunlt noch in Ordnung waren, mit beweisen belegen konnte er das in unseren Konversationen bisher nicht.
Außerdem sagt er jetzt, dass die unterschiedliche Helligkeit aufgrund unterschiedlicher Hersteller kommt. Doch weder ich, noch Kollegen und mein Vater sind der Meinung, dass ein Tagfahrlicht so dunkel sein soll (denn es leuchtet im Vergleich kaum), leider kann man hier kein Bild anhängen).
Alle sagen, dass dort etwas nicht stimmt.

Wie hoch sind meine Chancen dass ich den Scheinwerfer trotz den gebrochenen Halterung im Sinne der Gewährleistungspflicht getauscht bekomme?
Und wenn er sich weiterhin weigert, kann ich auch trotz dem neuen Unfallschaden vom Kaufvertrag zurücktreten?

Der Mangel bestand schon vor dem Unfall und den Scheinwerfer muss man wohl sowieso austauschen, da man das Tagfahrlicht laut seiner Aussage nicht wechseln kann.

Leider bin ich Azubi und kann daher nur 25€ bieten. Ich bitte mir dennoch ausführlich zu helfen.

Mfg

Eingrenzung vom Fragesteller
16.02.2019 | 13:30
19.02.2019 | 08:20

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

Ich beantworte Ihre Frage gerne wie folgt:

Zunächst einmal müsste man genau in den Kaufvertrag schauen, was angegeben und vereinbart wurde.
Unabhängig davon haben Sie aber den Mangel innerhalb der ersten sechs Monate nach dem Kauf gemeldet und müssen daher nicht beweisen, dass er beim Kauf schon vorhanden war. ( Beweislastumkehr) Unabhängig davon hat er Ihnen den Tausch ja auch schon zugesagt. Trefflich streiten könnte man sich über die Frage, ob der Scheinwerfer komplett kaputt ist und wer das zu vertreten hat. Sie haben wohl die Verzögerung des Tauschs zu vertreten, wobei aber andererseits das gesamte Teil hätte sowieso getauscht werden müssen, dass es also letztlich gar nicht darauf ankommt, ob er dann kaputt gegangen ist. Im Ergebnis müssten Sie sich möglicherweise etwas anrechnen lassen.

Am besten ist es, Sie versuchen, eine vernünftige Lösung mit ihm zu finden.

Ich hoffe Ihnen weiter geholfen zu haben und verbleibe mit freundlichen Grüßen Draudt Rechtsanwältin


ANTWORT VON

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