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Hälfte des Verkehrswertes als Zugewinn?


17.07.2006 13:41 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht



Hallo,

bei unserer Heirat gehörte meinem Ehemann ein Haus, das allerdings komplett finanziert war. Er hatte seinerzeit 300.000 Euro Hypothekenschulden bei der Bank.
Im Laufe der Ehejahre haben wir die Hypothek abgezahlt. Das Haus ist nun schuldenfrei, steht aber nur auf seinem Name.
Es gibt keinen Ehevertrag und keine Gütertrennung.
Was würde mir im Falle einer Scheidung als Zugewinnausgleich zustehen ? Mein Mann meint: nichts. Ich meine doch eigentlich die Hälfte des Verkehrswerts, oder ?

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Sehr geehrter Ratsuchender,

Ihre Frage beantworte ich unter Zugrundelegung Ihrer Angaben und unter Berücksichtigung Ihres Einsatzes summarisch wie folgt:


Unter der Voraussetzung, dass auf Seiten Ihres Ehemannes und auch bei Ihnen keine weiteren für die Berechnung des Zugewinns relevanten Vermögenswerte vorhanden (Ihr Anfangsvermögen 0, Ihr Endvermögen 0) sind, stellt sich Ihr Anspruch auf Zugewinnausgleich in den Grundzügen wie folgt dar:

Anfangsvermögen= 0 (Verkehrswert Haus entspricht der Höhe der Schulden)
Endvermögen des Ehemannes= Verkehrswert des Hauses

Somit ergibt sich eine Ausgleichsforderung Ihrerseits in Höhe der Hälfte des Überschusses = ½ Verkehrswert Haus.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen einen ersten Überblick verschaffen.

Ergänzend weise ich auf folgendes hin:
Die Auskunft im Rahmen dieses Forums kann nur die wesentlichen Gesichtspunkte, die in Fällen der geschilderten Art im Allgemeinen zu beachten sind, umfassen. Daneben können weitere Tatsachen von Bedeutung sein, die im Einzelfall auch zu einem völlig anderen Ergebnis führen können Verbindliche Empfehlungen darüber, ob und gegebenenfalls wie Sie Ihre Rechte durchsetzen können, sind nur im Rahmen der Erteilung eines Mandats möglich.

Mit freundlichen Grüßen
Iris Lemmer-Krueger
-Rechtsanwältin-

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