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Haben die nicht als Erben eingesetzten Gewschwister einen Pflichtteilsanspruch?

| 31.03.2008 10:36 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Meine Schwägerin hat mit ihrem Ehemann ein gemeinschaftliches Testament errichtet.Der Sohn des Ehemannes aus erster Ehe sollte danach erst und nur nach dem Tod meiner Schwägerin neben anderen Personen erben. Er verlangte aber seinen Pflichtteil und hat ihn auch erhalten.
Frage: Hat er nach dem Tod meienr Schwägerin noch einen Erbanspruch entsprechend seiner Erbeinsetzung im Testament?
Meine Schwägerin selbst ist kinderlos. Ihre Eltern lebten schon vor Errichtung des Testamentes nicht mehr.Im Testament sind nicht alle ihrer Geschwister als Erben eingesetzt.
Frage: Haben die nicht als Erben eingesetzten Gewschwister einen Pflichtteilsanspruch?
Mit freundlichen Grüssen.

Sehr geehrter Fragesteller,

im Rahmen einer Erstberatung beantworte ich Ihre Fragen wie folgt:
Falls u.a. keine "Strafklausel" bzw. "Ausschlussklausel" im Testament enthalten ist, ist das Kind nach dem Testament noch erbberechtigt. Es kommt hier aber auf den genauen Wortlaut des Testamentes an. Dieses lag zur Prüfung nicht vor, so dass eine endgültige Aussage erst nach Prüfung des Testamentes erfolgen kann.
Geschwister haben überhaupt keinen Pflichtteilsanspruch, u.a. nur Abkömmlinge, § 2303 BGB.
Als Abkömmlinge bezeichnet man alle Nachkommen einer Person in gerader Linie (Kinder, Enkel, Urenkel usw) unabhängig vom Ehestatus. Dieser Begriff ist § 1589 Satz 1 des Bürgerlichen Gesetzbuches definiert.

Für Rückfragen stehe ich Ihnen im Rahmen der kostenlosen Nachfragefunktion von „Frag einen Anwalt“ gerne zu Verfügung oder auch im Rahmen einer Mandatserteilung; am besten per mail: info@kanzlei-hermes.com.
Mit besten Grüßen
RA Hermes
auch Fachanwalt für Steuerrecht

www.kanzlei-hermes.com
Die vorstehende summarische Lösung ist beschränkt durch die von Ihnen gegebenen Informationen. Außerdem wird, wie die Plattform-Bedingungen es vorsehen, nur ein erster Überblick geboten. Außerdem ist der Umfang der Antwort auch abhängig von der Höhe des gebotenen Honorars. Daher kann diese Beratung das umfassende, verbindliche und abschließende Beratungsgespräch durch den Rechtsanwalt Ihres Vertrauens keineswegs ersetzen. Bitte beachten Sie dies.



Nachfrage vom Fragesteller 01.04.2008 | 13:13

Die nicht bedachten Geschwister meiner Schwägerin würden gem. § 2309 ausgeschlossen sein, wenn ein sie ausschließender Abkömmling den Pflichtteil verlangt oder das Hinterlassene annimmt. Ist der Umkehrschluss zulässig, dass die nicht bedachten Geschwister n i c h t nach § 2309 ausgeschlossen sind, wenn überhaupt kein sieAusschliessender existiert?
Zum Sohn aus erster Ehe: Straf- oder Ausschlussklausel existiert nicht.
Mit freundlichem Gruss.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 05.04.2008 | 12:35

Vielen Dank für die Nachfrage.
Dieser Umkehrschluss scheidet von vornherein aus, da Geschwister keine (entfernten) Abkömmlinge sind und nicht pflichtteilsberechtigt sind!
Normzweck des § 2309 BGB ist eine Vervielfältigung der Pflichtteilslast zu verhindern und allen Pflichtteilsberechtigten zusammen höchstens die Hälfte dessen zukommen zu lassen, was Ihnen bei gesetzlicher Erbfolge zufiele.

Mit besten Grüßen

RA Hermes

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