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Haben die Kinder tatsächlich ab dem 18. Lebensjahr Anspruch auf die vorzeitige Auszahlung ihres Erbp

| 17.06.2011 15:06 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Sehr geehrter herr Anwalt,
vor 10 Jahren verstarb mein Mann. Daraufhin erbten meine Kinder mit und bekamen 1/4 unseres Hauses und wurden im Grundbuch mit eingetragen. Jetzt verkaufte ich das Haus für 190.000 Eur. und die Kinder bekamen je
Rund 23.700 Euro ausgezahlt. Nun fordern sie von mir die vorzeitige Auszahlung ihres Erbpflichtteils in Höhe von Rund 17.800 Euro.
Haben die Kinder tatsächlich ab dem 18. Lebensjahr Anspruch auf die vorzeitige Auszahlung ihres Erbpflichtteils?

17.06.2011 | 15:20

Antwort

von


(1779)
Marktstraße 17/19
70372 Stuttgart
Tel: 0711-7223-6737
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Sehr geehrte Fragestellerin,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich gerne auf Basis Ihres Einsatzes und des von Ihnen mitgeteilten Sachverhalts wie folgt beantworte:

Zur Verdeutlichung der von Ihnen genannten Abfolge:

Bei Vorversterben Ihres Ehemannes erbten Sie neben Ihren Kindern anteilig, so dass allein deswegen aufgrund der Erbenstellung der Kinder damals ein Pflichtteilsanspruch nicht in Betracht kam.

Die Erbengemeinschaft zwischen Ihnen und Ihren Kindern wurde nunmehr durch Verkauf des geerbten Hauses (zum Teil) auseinandergesetzt, wobei ich davon ausgehe, dass jeder seinen Anteil nach der Erbfolge erhalten hat. Liegt kein Testament oder ein Erbvertrag von Ihnen und Ihrem verstorbenen Ehegatten vor, gilt die gesetzliche Erbfolge, wonach sich dann der entsprechende Anteil bestimmt.

Ein Anspruch auf eine vorweggenommen Erbfolge gibt es nicht, genauso wenig ein Anspruch auf vorzeitigte Pflichtteilsauszahlung, da auch bei einer jetzt durch Ihnen (und Ihrem Ehemann ggf.) eventuell im Rahmen einer Verfügung von Todes wegen bestimmte Enterbung Ihrer Kinder dieses nur dazu führt, dass diese nach Ihrem Versterben gegenüber den Erben Ihren Pflichtteil geltend machen können - vorher aber nicht.

Es kann aber denkbar sein, dass hier Ihre Kinder etwas anderes von Ihnen wollen, entweder Ihre Kinder oder Sie dieses falsch aufgefasst haben, wobei dieses nur eine vorsichtige Vermutung von mir ist.

Sollten Ihre Kinder schriftlich von Ihnen etwas gefordert haben, so sollten Sie einen Anwalt Ihrer Wahl damit befassen - ich stehe Ihnen gerne unter Anrechnung und Gutschrift einer hier gezahlten Erstberatung gerne zur Verfügung -, um Restzweifel in diesem Fall entgültig abzuklären.

Ansonsten verweise ich auf meine oben stehende Beantwortung.

Ich hoffe, Ihnen damit weitergeholfen zu haben und wünsche Ihnen noch einen schönen Tag.


Rechtsanwalt Daniel Hesterberg

Bewertung des Fragestellers 18.06.2011 | 11:27

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